Willkommen bei unserem großen Sonnencreme Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Sonnencremes. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Sonnencreme zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Sonnencreme kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Sonnencremes schützen dich vor den gefährlichen UV-Strahlen der Sonne und beugen Sonnenbrände und vorzeitige Hautalterung vor.
  • Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Sonnencremes, Sonnensprays, Sonnengele und Sonnenöle. Alle Formen sind mit verschiedenen LSF und in unterschiedlichen Größen erhältlich.
  • Sonnencremes sind in der Konsistenz eher dick, Sonnengele dagegen sehr dünn und ziehen schnell ein. Sprays sind dünnflüssiger wie Cremes und Sonnenöle sind zum Bräunen.

Sonnencreme Test: Favoriten der Redaktion

Die beste wasserfeste Sonnencreme mit LSF 50+

Das Nivea Sun „Schutz & Pflege“ Sonnenspray mit LSF 50+ bietet einen sehr hohen Schutz für die Haut, der sofort in die Haut einzieht und sich durch die tolle Textur super verteilen lässt. Das 200 ml Sonnenspray hinterlässt keinen Fettfilm, keine Flecken und klebt nicht auf der Haut. Stattdessen bleibt die Haut geschmeidig und wird mit vielen Pflegestoffen versorgt.

Das „Schutz & Pflege“ Sonnenspray enthält pflegende Stoffe, die die Haut nach der Sonne mit Feuchtigkeit versorgen. Das Sonnenschutzmittel ist für zu Akne neigender Haut oder für fettige Haut etwas zu reichhaltig. Es ist jedoch perfekt für trockene Haut.

Die beste Sonnencreme im Set mit einer Aftersun-Lotion

Das Nivea Sun Urlaubsset mit LSF 30 bietet einen hohen Schutz für die Haut, der sofort einzieht und sich super verteilen lässt. Die Sonnenlotion klebt nicht und fettet nicht so sehr. Sowohl die Sonnenmilch als auch die After Sun Lotion haben sehr pflegende Stoffe und versorgen die Haut mit viel Feuchtigkeit.

Die After Sun Lotion enthält pflegende Aloe Vera Extrakte, die die Haut nach der Sonne pflegen. Es ist besonders wichtig, dass du nach einem Sonnenbad deine Haut mit einer feuchtigkeitshaltenden Creme einschmierst, da das die von der Sonne beanspruchte Haut braucht.

Die beste Sonnencreme als Spray

Das Nivea Sun „Schutz & Frische“ Sonnenspray mit LSF 30 bietet einen hohen Schutz für die Haut, der sofort in die Haut einzieht und sich durch die gute Textur super verteilen lässt. Das Sonnenschutzmittel hinterlässt keinen Fettfilm, keine Flecken und klebt nicht auf der Haut. Stattdessen hinterlässt es eine kühle Wirkung auf der Haut.

Durch das schnelle Einziehen des Produkts, hinterlässt es keinen Fettfilm auf der Haut. Genau das kommt einer normalen oder sogar fettigen Haut sehr entgegen. Die Poren werden nicht unnötig verstopft und die Haut fettet nicht mehr, als sie muss.

Die beste Sonnencreme mit Bronzer

Das Australian Gold Sonnenspray mit LSF 30 bietet einen hohen Schutz für die Haut, der sofort in die Haut einzieht und sich durch die gelige Textur super verteilen lässt. Die Sonnencreme hinterlässt fast keinen Fettfilm und klebt nicht auf der Haut. Das 2 in 1 Produkt enthält einen Bronzer, der der Haut zu einer ebenmäßigen Bräune verhilft.

Der süße Kokosduft der Sonnencreme sorgt beim Eincremen schon für ein Urlaub-Feeling. Der im Sonnenspray enthaltene Bronzer wirkt nicht wie ein normaler Selbstbräuner und hinterlässt keinen orangen Stich, sondern verhilft deiner Haut zu einer gleichmäßigen Bräune. Der Bronzer färbt nicht ab und hat einen leichten natürlichen Schimmer.

Das beste Sonnenöl

Das „Tropical“ Sonnenöl von Hawaiian Tropici ist in einer kleinen braunen Flasche mit Sprühkopf verpackt. Mit 200 ml ist die Flasche sehr handlich und praktisch. Mit LSF 0 bietet es aber keinen Schutz für die Haut vor der Sonne, verhilft dir jedoch zu einer schnellen Bräune. Sehr helle und nicht vorgebräunte Haut sollte besser auf ein Sonnenöl mit höherem Lichtschutzfaktor zurückgreifen.

Das Hawaiian Tropic Sonnenöl ist perfekt für normale oder trockene Haut, denn nichts spendet der Haut so viel Feuchtigkeit wie ein Öl. Durch die vielen pflegenden Stoffe des Sonnenöls, wird deine Haut mit sehr viel Feuchtigkeit versorgt und bekommt die Pflege, die sie braucht. Der angenehme Kokosduft sorgt beim Eincremen schon für ein Urlaub-Feeling.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Sonnencreme kaufst

Welchen Lichtschutzfaktor muss ich nehmen?

Hast du dich einmal entschieden, welches Sonnenschutzmittel in der Flüssigkeit für dich die beste Wahl ist, musst du nur noch darauf achten, welchen Lichtschutzfaktor du wählst. Doch was genau besagt der LFS eigentlich?

Der Lichtschutzfaktor sagt dir wie lange deine Haut noch mit einem bestimmten Sonnenschutzmittel der Sonne ausgesetzt werden kann, ohne dass du einen Sonnenbrand bekommst.

Dr. Patrick SanderHautexperte

„Jeder Mensch entwickelt je nach Hauttyp und nach Gewöhnung an die Sonne einen Sonnenbrand. Der Faktor sagt aus, um wieviele Minuten man länger als ohne Sonnenschutz  in der Sonne verweilen kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommt. Ist man nach Urlaubsbeginn nach einigen Tagen an die Sonne gewöhnt, verlängert sich die Zeit.“

Damit du den richtigen für dich wählst, musst du zuerst den Typ deiner Haut identifizieren. Für Kinder gilt diese Regel allerdings nicht. Kleinkinder und Babys müssen immer mit einem hohen oder sehr hohen Lichtschutzfaktor eingecremt werden, da sie noch eine sehr empfindliche Haut haben.

Schutz LFS
Niedrig 6-10
Mittel 15-25
Hoch 30-50
Sehr Hoch 50+

Hauttyp 1

Hauttyp 1 ist der hellste von allen sechs und wird auch keltischer Typ genannt. Dieser kommt vor allem im Norden Europas, in Skandinavien, in Großbritannien, in den Niederlanden und auch in Deutschland vor.

Menschen mit Hauttyp 1 haben sehr helle Haut, die meist rötlich ist, und helle Augen. Typ 1 hat Sommersprossen und wird nicht braun, sondern bekommt sehr schnell einen Sonnenbrand. Länger als 5 Minuten sollte er nicht der Sonne ausgesetzt sein. Es empfiehlt sich ein hoher oder sehr hoher LSF von mindestens 25.

Hauttyp 2

Typ 2 ist auch sehr oft in Deutschland zu finden. Dieser nordische Typ hat auch helle Haut, jedoch dunkler wie Typ 1. Die Haarfarbe geht von blond bis dunkelbraun und die Augen sind hell. Dieser Typ bräunt sehr langsam und wenig. Häufig bekommt er auch einen Sonnenbrand, da er nur 10-20 Minuten in der Sonne sitzen sollte. Es empfiehlt sich ein mittlerer LSF von 20-25.

Hauttyp 3

Typ 3 ist ein Mischtyp mit mittlerer Hautfarbe und blondem bis schwarzem Haar. Er bräunt zwar, jedoch geht die Bräune langsam voran. Auch dieser Typ ist einem Sonnenbrand ab und zu ausgesetzt. Länger als maximal 30 Minuten sollte Typ 3 nicht in der Sonne sitzen. Es empfiehlt sich ein mittlerer LSF von 15-20.

Hauttyp 4

Typ 4 stellt den mediterranen Typ dar und bräunt somit sehr schnell. Menschen des Typ 4 haben dunkle Haare und Augen. Die bräunliche Hautfarbe bekommt selten einen Sonnenbrand und kann sogar über 30 Minuten sorglos der Sonne ausgesetzt sein. Ein Sonnenschutzfaktor von 15 ist perfekt für Typ 4.

Hauttyp 5

Hauttyp 5 ist ein dunkler Typ, dessen Hautfarbe hellbraun bis dunkel ist. Die Haare und Augen sind schwarz. Der Bräunungsprozess verläuft sehr schnell und hinterlässt kaum einen Sonnenbrand. Die Eigenschutzzeit beträgt hier sogar über 1,5 Stunden und es muss daher nur ein niedriger Lichtschutzfaktor von 9-6 verwendet werden.

Hauttyp 6

Typ 6 hat dunkelbraune bis schwarze Haut und bräunt am schnellsten. Auch er hat schwarze Haut und Haare. Er bekommt keinen Sonnenbrand und die Haut kann problemlos über 1,5 Stunden der Sonne entblößt werden. Es empfiehlt sich jedoch trotzdem den niedrigsten LSF von 6 zu verwenden.

Warum soll ich eine Sonnencreme verwenden?

Jeder Hauttyp hat eine bestimmte Eigenschutzzeit. Befindest du dich länger als diese Zeit in der Sonne, dann errötet deine Haut und es kommt zu einem Sonnenbrand.

Die Schäden der UV-Strahlen der Sonne können sich aber auch erst später bemerkbar machen und dann sogar zu Hautkrebs führen.

Sonnenbrand und sogar nur Rötungen solltest du deshalb unbedingt vermeiden. Deine Haut vergisst keinen einzigen Sonnenbrand.

Die Erbsubstanzen der Hautzellen speichern alles ab. Zu mehr als 80 Prozent sind UV-B-Strahlen unter anderem Schuld an der Entstehung von Hautkrebs.

foco

Wusstest du, dass die Mittagssonne besonders gefährlich für die Haut ist?

Zwischen 11 und 15 Uhr treffen 75 % der schädlichen UV-B-Strahlen auf dei Erde. Deshalb sollte man in diesem zeitraum besonders vorsichtig sein und die direkte Sonneneinstrahlung gegebenenfalls veremeiden.

Auch deine Haut wird schneller altern und Falten bilden. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig auch Kinder mit Sonnencreme gut zu schützen.

Auch im Schatten solltest du einen Sonnenschutz auftragen, da 50 Prozent der direkten Sonnenstrahlen auch in den Schatten gelangen.

Kleidung ist der beste Schutz für deine Haut. Körperstellen, die unbedeckt sind, müssen unbedingt eingecremt werden.

Unterschätze nie die Kraft der UV-Strahlung! Sie sind äußerst gefährlich und können im schlimmsten Fall sogar zu Hautkrebs führen. Auch wird deine Haut ohne Sonnenschutz früh altern und Falten bilden.

Dr. Patrick SanderHautexperte

„Man unterscheidet biochemische und physikalische Sonnenschutzpräparate. Bei Verwendung der ersteren setzt eine normale Bräunung an, die physikalischen bieten absoluten Schutz, es kommt auch zu keiner Bräunung. Die heute verkauften Sonnenschutzpräparate unterliegen in der Regel alle einem Standard, so dass es die Qualität betreffend keinen großen Unterschied gibt. Man kann bei der Auswahl also seinen Gusto wirken lassen.“

Wie wirkt die Strahlung der Sonne?

Durch das Auftragen einer Sonnencreme schützt du dich vor der Strahlung, die die Sonne abgibt. Doch welche Strahlen gibt es überhaupt?

Es gibt zwei, die durch die Erdoberfläche durchdringen. UV-B-Strahlen sind energiereicher als die UVA-Strahlen, dringen aber nur bis zur Oberhaut ein.

Deine Hornhaut wird durch diese Strahlen verdickt und schützt dadurch die Haut vor der Sonne. UV-B-Strahlen sind für Sonnenbrände verantwortlich und können langfristig Krebsauslöser sein.

UVA-Strahlen dringen bis zur Lederhaut ein und somit tiefer als die UV-B-Strahlen. Sie fördern das Altern und bilden Falten.

Diese Strahlen verursachen die schlimmsten Schäden an deiner Haut.

Die DNA der Zellen wird verändert und kann Tumore entstehen lassen. Auch wenn es bewölkt ist, wird Strahlung durchgelassen, wodurch du nicht einmal im Winter davor geschützt bist.

Wie funktioniert der Schutz einer Sonnencreme?

Der Schutz einer Sonnencreme wirkt auf zwei Ebenen. Die Sonnenschutzprodukte haben physikalische Filter, die auf der Haut bleiben. Sie sorgen für die Reflektion der UV-Strahlen und wehren diese ab. Die zweite Ebene umfasst die chemischen Filter. Diese sind Substanzen, die in die Haut eindringen und einen Schutzfilm bilden. Die UV-Strahlen werden nicht reflektiert, sondern in harmlose Energie umgewandelt.

Werde ich trotz Sonnencreme braun?

Ja! Du solltest auf keinen Fall beim Sonnen auf Sonnenschutz verzichten. Auch mit einem hohen Lichtschutzfaktor wirst du braun werden und schützt dich gleichzeitig vor einem Sonnenbrand. Der Bräunungsprozess geschieht sanfter und die Bräune wird länger anhalten.

Um die besten Ergebnisse zu erzielen, solltest du am besten vor dem Sonnenbad ein Peeling machen. Damit wird abgestorbene Haut vom Körper gepeelt und deine Haut bleibt zart und geschmeidig. Anschließend trägst du eine feuchtigkeitspflegende Creme auf, damit dein Körper mit Nährstoffen und Feuchtigkeit versorgt wird. Das kannst du ein bis zwei Stunden vor dem Sonnen machen.

Der Sonnenschutz wird erst eine halbe Stunde vor dem Bräunen aufgetragen. Wenn du schnelle und doppelt so große Effekte erzielen willst, dann solltest du dich im Wasser oder auf einem Boot oder einer Luftmatratze aufhalten. Die Oberfläche des Wassers reflektiert nämlich die Sonnen-Strahung.

Sonnencreme verhindert nicht, dass du braun wirst! Sie schützt dich aber beim Bräunen vor der UV-Strahlung, den damit verbundenen Risiken und vor Sonnenbränden!

Dr. Patrick SanderHautexperte

„Der Sonnenschutz soll den Sonnenbrand vermeiden, er vermeidet aber wohlgemerkt nicht das Auftreten von Hautkrebs. In der Regel verwendet man heute den Faktor 50+. Dieser Faktor ist praktisch völlig ausreichend . Faktoren 100 + haben keinen zusätzlichen Vorteil, sondern sind eher ein Marketing Verkaufsargument.“

Welche Sonnencreme soll ich bei einer Sonnenallergie verwenden?

Wenn du unter Sonnenallergie leidest, dann brauchst du einen hohen bis sehr hohen Lichtschutzfaktor – am besten 30-50.

Sonnenschutzmittel ohne jegliche Duft- und Konservierungsstoffe werden dir auch bei der Verbeugung der Sonnenallergie helfen. Vor allem bei Mallorca-Akne solltest du auch auf Emulgatoren und Lipide in den Inhaltsstoffen verzichten, da diese die Talgdrüsen verstopfen und eine Allergie fördern.

Oftmals werden chemische Filter in Sonnenschutzmitteln von Allergikern nicht vertragen. Eine gute Alternative dazu bieten mineralische Sonnencremes. Diese enthalten Titanoxid und Zinkoxid als Wirkstoffe, haben allerdings einen niedrigen UV-A-Schutz. In unserem Test hat die Sonnencreme Daylong Ultra sehr gut abgeschnitten. Diese Sonnenlotion eignet sich sehr gut für empfindliche und sensible Haut.

Welche Sonnencreme eignet sich am besten für Babys und Kinder?

Babys haben eine sehr empfindliche und dünne Haut, die nie der bloßen Sonne ausgesetzt werden sollte. Nach nur 10-15 Minuten kann die Haut von Babys ohne Sonnenschutz verbrennen. Doch auch im Schatten ist Vorsicht geboten!

Am besten schützt du das Baby mit dünner heller Kleidung und einem Sonnenhut, die die Haut verdecken. Körperstellen, die man nicht bedecken kann, solltest du mit einem hohen bis sehr hohen Sonnenschutzmittel eincremen. Für Kinder gilt dasselbe. Die Haut von Kindern ist dünner als von Erwachsenen und besonders empfindlich gegenüber UV-Strahlen.

Zum Schutz eignen sich am besten natürliche Sonnencremes, die speziell für Kinder und Babys entwickelt worden sind. Chemische Filter, Parabene, Parfüm, Hormone und Alkohol sind oft Bestandteile von Sonnencremes und nicht gut für die zarte Haut der Jünglinge.

In unserem Test hat die Daylong Kids Lotion sehr gut abgeschnitten. Sie ist eine ausgezeichnete Wahl für eine Kinder-Sonnencreme, da sie einen sehr hohen Schutzfaktor hat und dazu noch super für empfindliche Haut geeignet ist.

Auf dein Kind musst du, wie auch bei den meisten anderen Dingen im Leben, am Strand mehr Acht geben als auf dich. Die Haut von Kindern ist noch viel mehr empfindlich und bekommt viel schneller einen Sonnenbrand.

Welche Sonnencreme soll ich bei Akne oder unreiner und öliger Haut verwenden?

Wenn du unter Akne leidest oder deine Haut unrein und ölig ist, dann musst du in erster Linie darauf achten, dass du komedogenen Sonnenschutz verwendest! Komedogene Stoffe sind alle Öle und andere Inhaltsstoffe wie beispielsweise Ammoniumbituminosulfonat, Butylstearat, Cetyl-Alkohol, Hexylenglycol, Isopropylester, Lanolin, Natriumlaurylsulfat und viele weitere.

Fettende Sonnencremen verstopfen deine Poren und führen zu neuen Pickeln. Deshalb greifst du lieber zu ölfreien und natürlichen Produkten. Am besten eignen sich hierfür Sonnengele, die sofort in die Haut einziehen und keinen Fettfilm hinterlassen.

Welche Sonnencreme soll ich bei Neurodermitis verwenden?

Bei Neurodermitis solltest du auf ausreichenden Sonnenschutz achten, um Juckreize und Entzündungen, nach dem Sonnenbad zu vermeiden.

Da die Sonne die schon trockene Haut noch zusätzlich austrocknet, sollte die Sonnencreme pflegende Zusatzstoffe enthalten. Ein biologischer Schutzfaktor in einer Sonnencreme, als Zusatz zu den UVA- und UVB-Schutzfiltern, wäre ideal für Neurodermitiker. Licochalcone ist zum Beispiel ein biologischer Schutzfaktor.

Wichtig ist auch, dass die Sonnencreme, für die du dich entscheidest, keine Duft- und Konservierungsstoffe enthält. Emulgatoren, Parabene und Parfüm sollten auch möglichst gemieden werden.

Was kostet eine Sonnencreme und wo kann ich sie kaufen?

Sonnencremen gibt es in verschiedenen Preissegmenten. Jede Geldtasche wird fündig – ob beim Discounter, in der Drogerie, in der Apotheke oder online.

Die beliebtesten Online-Plattformen dafür sind Amazon und Ebay. Auf diesen Seiten kannst du sehr häufig Schnäppchen ergattern und nachprüfen, ob der Preis einer bestimmten Sonnencreme gestiegen oder gesunken ist. Meistens kommst du online günstiger weg als im Laden um die Ecke.

Die günstigste Sonnencreme im Discounter, wie z. B. Aldi (auch Hofer) oder Lidl, gibt es bereits ab 2,29 Euro (100 ml) mit einem Sonnenschutzfaktor von 10, 20 oder 30. Drogerien, wie DM, bieten Sonnencremen bereits zum Preis von 2,50 Euro (100 ml) mit LFS 20 an. Die teuerste Sonnencreme in der Drogerie hat bei 100 ml einen Preis von 22,90 Euro. Grundsätzlich gilt: Je höher der LSF, desto teurer die Sonnencreme.

Apotheken bieten Sonnenschutzmittel für zwischen 10 und 30 Euro an mit allen Lichtschutzfaktoren. Fündig wirst du hier auch wenn du spezielle Sonnencremen ohne Zusatzstoffe wie Duftstoffe, Emulgatoren, Parfüm, Parabene, usw. suchst.

Entscheidung: Welche Arten von Sonnencremen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Sonnencremes kann man grundsätzlich in fünf Kategorien unterteilen. Das Hauptunterscheidungsmerkmal liegt dabei in der Flüssigkeit der Produkte.

Da die Sonnencreme eigentlich als Oberbegriff gesehen wird, fallen darunter auch Sonnenschutzmittel, die in der Konsistenz nicht gar nicht cremig sind. Du hast die Wahl zwischen:

  • Sonnencreme und Sonnenmilch
  • Sonnengel
  • Sonnenspray
  • Sonnenöl

Ganz abhängig von deinen Vorlieben und deiner Haut, wirst du die Sonnencreme zum Beispiel einem Sonnenspray vorziehen. Was die Unterschiede dieser verschiedenen Varianten des Sonnenschutzes sind, zeigen wir dir hier.

Worin liegen die Vorteile und Nachteile einer Sonnencreme und Sonnenmilch?

Die Sonnencreme ist der Klassiker schlechthin. Meistens ist sie in einer Plastik-Tube verpackt und hat eine feste, klebrige Konsistenz.

Vorteile
  • Für trockene und nicht trockene Haut
  • Pflegende Wirkung
Nachteile
  • Leicht abwaschbar
  • Klebt

Grundsätzlich ist die Sonnencreme für jede Haut geeignet und kommt somit bei trockener und nicht-trockener Haut zum Einsatz.

Sie enthält zusätzlich viele wertvolle Inhaltsstoffe, die die Haut pflegen und mit Feuchtigkeit versorgen.

Du solltest dich nach dem Baden aber wieder nachcremen, da sich Sonnencreme durch das Wasser und das Schwitzen leicht vom Körper löst.

Eine Sonnenmilch hat im Vergleich zur Sonnencreme weniger Fettanteile, weshalb du sie öfters als eine Sonnencreme auftragen musst.

Die flüssigere Sonnenmilch lässt sich dadurch aber leichter auf deiner Haut verteilen.

In unserem Test am besten abgeschnitten hat dabei die Daylong Ultra Lotion – in den allermeisten Fällen kannst du mit dieser Sonnencreme nicht viel falsch machen, wenn du einen mittleren Schutz benötigst.

Sonnencreme ist wohl die am weit verbreitetste Form von Sonnenschutz. Sie wird wie eine ganz normale Creme auf die Haut aufgetragen und gleichmäßig verteilt.

Wie funktioniert ein Sonnenspray und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Sprays sind in der Konsistenz flüssiger als Cremes und deshalb mit einem Sprühdeckel ausgestattet.

Vorteile
  • Zieht schnell ein
  • Für jede Haut geeignet
  • Mattierend
  • Praktisch
Nachteile
  • Schwere Dosierung
  • Viel Produkt wird verschwendet
  • Größeres Sonnenbrandrisiko

Der große Vorteil des Sprays ist, dass es von allen Sonnenschutz-Varianten am schnellsten einzieht und dabei noch für jede Haut geeignet ist.

Wenn du einen mattierenden Look gerne magst, dann wirst du das Sonnenspray sehr lieben. Es wird nämlich auf deinem Körper und auch auf deinem Gesicht keinen Fettfilm hinterlassen. Ein Spray lässt sich außerdem durch seine flüssige Konsistenz sehr gut auf deiner Haut verteilen. Auch wenn du es auf behaarten Körperstellen benutzen willst, wird das für das Sonnenschutzspray kein Hindernis darstellen.

Wenn du gerne Outdoor-Sport treibst, dann ist das Spray für dich sicherlich die beste Variante, weil du es unterwegs sehr schnell und einfach benutzen kannst. Ein Minuspunkt geht an das Sonnenschutz-Spray wegen der schweren Dosierung. Durch das Sprühen gehen leider große Mengen des Sonnenschutzes verloren. Dadurch besteht Gefahr, dass du dich zu wenig eincremest und einen Sonnenbrand bekommst.

In unserem Test am besten abgeschnitten hat dabei das Nivea Sun „Schutz & Frische“ Sonnenspray. Das Produkt ist super, wenn du einen hohen Schutz möchtest. Dabei zieht es schnell ein und hinterlässt keine Flecken auf der Kleidung.

Wenn du es schnell, praktisch und sportlich magst, dann ist das Sonnenspray genau richtig für dich.

Was genau ist ein Sonnengel und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Auch das Sonnengel ist eine Art sich vor der Sonne zu schützen. Dabei gibt es das Hydrogel, das kein Fett enthält und für Menschen mit fettiger Haut gut geeignet ist. Wenn deine Haut allerdings zur Trockenheit neigt, dann bist du mit einem fetthaltigen Sonnengel gut versorgt.

Vorteile
  • Wasserfest
  • Zieht schnell ein
  • Keine Flecken
  • Geringeres Sonnenbrandrisiko
  • Für Allergiker
Nachteile
  • Keine Feuchtigkeitspflege
  • Nicht für trockene Haut geeignet

Das Hydrogel ist den anderen Sonnenschutzmitteln im Punkt „Wasserfestigkeit“ weit überlegen. Gele schmieren nicht und werden von deiner Haut viel schneller aufgenommen und schützen dich somit deutlich besser vor der Sonne. Durch das schnelle Einziehen hinterlässt es auch keine Flecken auf deiner Kleidung und eignet sich super für dein Gesicht.

Diese Dame bedingt sich einem Sonnenspray. Es sind keine Rückstände einer dickflüssigen Creme zu sehen, da Sonnenspray sehr dünnflüssig ist und sofort einzieht. (Bildquelle: 123rf.com / 57342474)

Allergiker greifen besonders oft zu einem Sonnengel, weil es frei von Öl und Farbstoffen ist. Neigst du zu einer trockenen Haut, dann ist das Sonnengel jedoch nichts für dich. Da es kein Fett enthält, werden dein Körper und dein Gesicht nicht mit der nötigen Feuchtigkeit versorgt, die sie brauchen.

Leidest du unter Akne? Dann versuch es einmal mit dem Sonnengel!

Wie funktioniert ein Sonnenöl und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Sonnenöle sind in der Regel zum Bräunen. Du solltest aber bei der Verwendung vorsichtig sein und folgende Punkte gut beachten:

Vorteile
  • Schnelle Bräune
  • Leicht verteilbar
  • Pflegt die Haut
Nachteile
  • Niedriger LSF
  • Höheres Sonnenbrandrisiko
  • Nicht für (noch) helle Haut geeignet
  • Leicht abwaschbar

Wenn du eine empfindliche Haut hast oder in dieser Saison noch nicht viel in der Sonne warst, dann solltest du besser auf Sonnenöle verzichten. Du könntest sehr leicht einen Sonnenbrand bekommen, weil Sonnenöl einen sehr niedrigen Sonnenschutzfaktor hat.

Zählst du aber zu den mittel bis dunkleren Hauttypen oder bist schon vorgebräunt, dann wirst du mit dem Sonnenöl tatsächlich schneller braun werden. Grund dafür ist ein physikalischer. Das Öl bringt die Haut zum Glänzen und wird deshalb von der Sonne reflektiert. Dies führt zu einer stärkeren Strahlung, der den Bräunungsprozess ankurbelt und beschleunigt.

Generell lassen sich Sonnenöle durch die flüssige Konsistenz viel leichter auf der Haut verteilen. Die Haut zieht Sonnenöl aber langsamer ein als eine Sonnencreme, weshalb es sich auch leichter im Wasser abwäscht. In der Pflegewirkung hat das Sonnenöl gegenüber anderen Sonnenschutzmitteln aber klar die Nase vorn. Kaum ein anderes Produkt versorgt die Haut mit so viel Pflege, Geschmeidigkeit und Feuchtigkeit wie ein Öl.

In unserem Test am besten abgeschnitten hat dabei das Hawaiian Tropic „Tropical“ Sonnenöl. Das Produkt ist super, wenn du einen schnell an Bräune gewinnen willst und deine Haut gleichzeitig pflegen möchtest.

Nun kannst du dir nach deinen Vorlieben den perfekten Sonnenschutz holen und dich kann nichts mehr auf deinem Weg zum Strand oder Freibad aufhalten.

Verzichte am besten auf Sonnenöl, wenn deine Haut hell ist. Du könntest einen schlimmen Sonnenbrand bekommen. Bevor du zum Sonnenöl greifst, solltest du dich genügend vorbräunen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Sonnencremen vergleichen und bewerten

Es gibt einige Kriterien, die dir beim Kauf eines neuen Sonnenschutzmittels helfen werden. Anhand dieser Kaufkriterien kannst du ganz einfach verschiedene Sonnencremes miteinander vergleichen und bewerten.

Es handelt sich dabei um folgende Kaufkriterien:

  • Menge des Produkts
  • Lichtschutzfaktor des Produkts
  • Schutzstärke des Produkts
  • Für welche Haut das Produkt geeignet ist
  • Ob das Produkt für Kinder geeignet ist
  • Ob das Produkt wasserfest ist

Im Folgenden erklären wir dir, was diese Kriterien genauer bedeuten und wie du diese einordnen kannst.

Menge

Die benötigte Menge an Sonnencreme variiert je nachdem, wie oft sie zum Einsatz kommt und wie viele Personen sie benutzen. Deshalb wird eine 4-köpfige-Familie zu einer anderen Größe greifen als ein Single. Du wirst auch zu einer kleineren Größe greifen, wenn du sie nur für einen eintägigen Ausflug oder für eine 2-wöchige Kreuzfahrt brauchst. Hier kommt die Menge des Produkts ins Spiel.

Eine Sonnencreme, Sonnenlotion oder Sonnenmilch kommt meistens in einer 200 ml Tube, womit du lange auskommst. Diese Größen eignen sich gut zum Teilen für Großfamilien oder für längere Reisen.

Sonnenöle dienen hauptsächlich dem Bräunen und bieten daher oft weniger Lichtschutzfaktor als andere Sonnenschutzmittel.

Sonnensprays sind auch häufig in 200 ml Sprühflaschen verpackt, aber nicht selten auch in etwas kleineren Flaschen. Der Grund dafür ist, dass Sprays oft unterwegs oder beim Sporteln zum Einsatz kommen und somit eine kleine Flasche praktischer ist.

Sonnencremen fürs Gesicht hingegen sind üblicherweise in kleinen Flaschen von ca. 50 ml verpackt, da sie nur fürs Gesicht hergenommen werden. Mehr wirst du für das Gesicht auch nicht brauchen, egal ob du die Sonnencreme mit der Familie teilst oder sie alleine verwendest.

Manchmal haben Kinder-Sonnencremen eine kleinere Größe als die Variante für Erwachsenen. Zurückzuführen ist das auf zwei Gründe. Kinder haben weniger Hautfläche zum Einschmieren und die Sonnencreme ist in kleiner Verpackung viel handlicher für sie.

Lichtschutzfaktor

Der Lichtschutzfaktor ist die Haupteigenschaft einer Sonnencreme. Je nach deinem Hauttyp, brauchst du einen niedrigen, mittleren oder hohen, um keinen schädlichen Sonnenbrand zu erleiden.

Sonnenöle haben entweder gar keinen LSF oder nur einen sehr niedrigen von 6. Deshalb sind Sonnenöle mit Vorsicht zu benutzen, denn sie schützen dich nicht vor den gefährlichen UV-Strahlen der Sonne. Sie sind jediglich zum Bräunen gedacht und sollten nur von Personen benutzt werden, die entweder vorgebräunt sind oder etwas dunkler vom Hauttyp.

Sonnencremen für Kinder sollten mindestens einen Schutzfaktor von 30 haben, jedoch idealerweise 50 oder 50+. Grund dafür ist, dass die junge Haut von Kindern noch sehr dünn und empfindlich ist. Sonnencremen und Sonnensprays gibt es in allen Lichtschutzfaktoren. Die am meisten vorkommenden sind LFS 20, 30 und 50.

Schutzstärke

Jeder Lichtschutzfaktor wird nach der Stärke in Kategorien unterteilt – niedrig, mittel, hoch oder sehr hoch. Diese Unterteilung hilft dir dabei einen Überblick zu haben, wie hoch dein Sonnenschutz überhaupt ist. Beim Kauf solltest du dich aber hauptsächlich auf den LSF orientieren, da dieser genauer ist.

Hauttyp

So wie du deine Tagespflege mit deiner Haut abstimmst, sollte dein Sonnenschutzmittel auch zu deiner Haut passen. Damit wird deine Haut zusätzlich gepflegt und nicht geschädigt. Somit erzielst du beste Ergebnisse mit deinem Sonnenschutz.

Normale bis trockene Haut wird ein Sonnenöl lieben, ein Sonnengel aber hassen. Ein Sonnenöl bietet viele pflegende und feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe, die die trockene Haut verwöhnen. Sonnengele jedoch, ziehen sofort in die Haut ein und hinterlassen keinen Fettfilm oder Feuchtigkeit.

Mischhaut und fettige Haut sollten auf reichhaltige, klebrige Sonnencremen verzichten, da sie dazu neigen die Poren noch mehr zu verstopfen. Sonnengele sind perfekt für diesen Hauttyp. Eine Sonnencreme, Sonnenlotion und Sonnenmilch eignet sich für jede Haut, außer für zu fettiger und Akne neigender Haut. Der Grund dafür ist, derselbe wie bei Sonnenölen. Die Inhaltsstoffe setzen sich in den Poren fest und verschlimmern Akne.

Zusammengefasst haben wir dir hier noch einmal den empfohlenen Sonnenschutzfaktor je Hauttyp aufgelistet:

Hauttyp Beschreibung Eigenschutzzeit Empfohlener Sonnenschutzfaktor
Keltischer Typ Dieser Hauttyp ist sehr hell und wird nicht braun. Er hat sehr oft Sonnenbrand. Weniger als 10 min Höher als 25
Keltischer Typ Dieser Hauttyp ist sehr hell und wird nicht braun. Er hat sehr oft Sonnenbrand. 10 – 20 min 20 – 25
Mischtyp Dieser Hauttyp mittel und bräunt eher langsam, jedoch bis ins fortschreitende Hellbraun. Er hat ab und zu Sonnenbrand. 20 – 30 min 15 – 20
Mediterraner Typ Dieser Hauttyp ist bräunlich oder oliv. Er bräunt schnell und hat selten Sonnenbrand. Mehr als 30 min 10 – 15
Dunkler Typ Dieser Hauttyp ist hellbraun bis dunkelbraun. Er bräunt schnell bis ins Dunkelbraune und hat kaum Sonnenbrand Mehr als 90 min 6 – 10
Schwarzer Typ Dieser Hauttyp ist dunkelbraun bis schwarz, bräunt sehr schnell und hat eigentlich nie Sonnenbrand. Mehr als 90 min 6

Für Kinder geeignet

Kinder haben eine sehr empfindliche Haut, die von der Sonne bestens geschützt werden muss. Sonnenstrahlungen können der dünnen Haut sehr gefährlich kommen und diese im schlimmsten Fall sogar verbrennen. Neben Kleidung als Schutz muss man folgendes beachten:

Eine Sonnencreme -oder ein spray ist für Kinder geeignet, wenn sie einen hohen bis sehr hohen Schutz hat. Das heißt, dass ein Sonnenschutzmittel für Kinder mindestens einen Lichtschutzfaktor von 30 haben sollte. Am besten wäre aber ein Sonnenschutzfaktor von 50 oder sogar höher. Je mehr UV-Strahlen abgeblockt werden können, desto besser.

Sonnenöle solltest du von Kindern fernhalten, da diese nichts auf empfindlicher Haut verloren haben. Es könnte zu schlimmen Verbrennungen führen! Sonnencremes mit viel Duftstoffen, Emulgatoren, Parabene und Alkohol sind für Kinder auch nicht geeignet. Das perfekte Sonnenschutzmittel für Kinder sollte unbedingt mild sein.

Wasserfest

Ob eine Sonnencreme wasserfest ist oder nicht, kannst du eigentlich immer auf der Flasche ablesen. Doch, was das eigentlich wirklich heißt, wissen die meisten Menschen gar nicht. Deshalb solltest du folgende Punkte beachten:

Wenn du schon nach einem neuen Sonnenschutzmittel Ausschau hältst, dann ist es sicherlich keine schlechte Idee gleich eine mitzunehmen, die wasserfest ist. Doch mit dieser Information musst du vorsichtig sein! Denn wasserfest heißt nicht, dass du dich nach dem Schwimmen nicht mehr einzucremen brauchst. Sogar ganz im Gegenteil!

Sobald du abgetrocknet bist, musst du dich erneut eincremen, auch wenn deine neue Sonnencreme wasserfest ist. Durch das Wasser verliert jede Sonnencreme an Schutz und Wirkung!

Falls du dich nur sonnst und nicht ins Wasser gehst, um dich abzukühlen, dann reicht es aus, wenn du dich alle zwei Stunden erneut einschmierst. Beachten solltest du, dass auch Schweiß ein wasserfestes und nicht-wasserfestes Sonnenschutzmittel von der Haut löst.

Sonnenöle sind sogar noch weniger wasserresistent als Sonnencremes. Wenn du dich nach dem Baden weiter bräunen möchtest, musst du auch das Öl erneut auftragen. Sonnengele ziehen am besten in die Haut ein, doch auch hier rät es sich, lieber zur Sicherheit einmal zu viel nachcremen als einmal zu wenig.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Sonnencreme

Wie entferne ich am besten Sonnencremeflecken aus der Kleidung?

Jeder kennt diese nervigen gelben Flecken am Rand des Lieblingsstrandkleids. Doch wie entstehen diese Flecken überhaupt?

Ursache der gelben Flecken sind die UV-Filter in den Produkten. Das heißt, je höher der LSF, desto hartnäckiger die Flecken. Beachten solltest du, dass sich diese unschönen Flecken oft nicht herauswaschen können.

Die Wäsche bei hohen Temperaturen zu waschen und Bleichmittel zu verwenden, nützt also nicht viel. Ganz im Gegenteil sogar, solltest du die Kleidung auf niedriger Stufe waschen. Flüssiges Waschmittel eignet sich dafür viel besser als Waschpulver, da dieses Bleichmittel enthält. Je früher du die Wäsche wäschst, desto größer ist auch die Chance, die Flecken zu beseitigen.

Wie lange ist eine Sonnencreme haltbar?

Die wichtigste Regel, die du beachten solltest ist, dass du die Sonnencreme vor Hitze schützen musst! Hohe Temperaturen schaden der Sonnencreme und die Wirkung kann sehr schnell nachlassen. Daher solltest du sie im Auto oder am Strand nicht einfach so liegen lassen.

Bei richtiger Lagerung und hygienischer Nutzung, kann die Sonnencreme sogar mehrere Jahre lang halten. Die gleiche Wirkung wie anfangs, wird sie aber nicht mehr haben. Nach der Bade-Saison solltest du die Creme kühl im Keller lagern, damit sie für die Ski-Saison wieder verwendbar ist. Wenn sich das Sonnenschutzmittel verfärbt hat, den Geruch verändert hat oder sich Wasser oder Öl abgesetzt haben, dann ist es Zeit es zu erneuern.

Wie oft soll ich nachcremen und wie lange hält der Schutz der Sonnencreme?

Die Sonnencreme löst sich vom Schwitzen und vom Wasser vom Körper, auch wenn sie wasserfest ist. Daher solltest du jedes Mal wenn du aus dem Wasser kommst nachcremen. Auch wenn du nicht schwimmen gehst, sollte der Sonnenschutz regelmäßig erneuert werden. Spätestens alle zwei Stunden solltest du dich erneut eincremen.

Spätestens alle zwei Stunden musst du dich erneut einschmieren, damit der Schutz aufrecht erhalten bleibt! Beachte jedoch, dass das Nachcremen die Schutzzeit nicht verlängert und den Lichtschutzfaktor nicht erhöht!

Wie lange vor dem Sonnenbad soll ich die Sonnencreme auftragen?

Es ist ganz wichtig, dass du dich nicht erst während dem Sonnen eincremst, sondern schon eine halbe Stunde davor zu Hause. Grund dafür ist, dass chemische UV-Filter in Sonnenschutzmitteln Zeit brauchen, um zu wirken. Sonnencremes mit mineralischen Filtern hingegen, wirken sofort. Diese wiederum, haben aber einen niedrigen Schutzfaktor.

foco

Wusstest du, dass du auch im Schatten braun werden kannst?

Rund die Hälfte der Strahlen erreichen auch vermeindlich geschützte Orte. Dies geschieht unter anderem durch Lichtreflexionen. Deshalb sollte man auch im Schatten Sonnenschutz tragen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.welt.de/wissenschaft/article166405758/Forscher-entwickeln-die-ultimative-Sonnencreme.html

[2] http://www.spektrum.de/news/sonnencreme-soll-hautschaeden-reparieren/578899

[3] https://www.welt.de/wissenschaft/article108370049/So-funktioniert-die-Chemie-der-Sonnencreme.html

Bildquelle: 123rf.com/ maridav

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