Willkommen bei unserem großen Baby Sonnencreme Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Sonnencremes fürs Baby. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Baby Sonnencreme zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Baby Sonnencreme kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Auch Babys benötigen ausreichend Sonnenschutz. Hier sollte nicht gespart werden und immer ein möglichst hoher UV-Schutz verwendet werden.
  • Es kann zwischen einer Sonnencreme fürs Baby mit einem Lichtschutzfaktor 35 und 50 unterschieden werden. Alles, was darunter liegt, ist in keinster Weise für Babyhaut geeignet und sollte niemals benutzt werden.
  • Sonnencreme sollte immer von der zarten Babyhaut abgewaschen werden. Ansonsten kann es zu Irritationen und Austrocknen der sensiblen Haut führen.

Sonnencreme fürs Baby Test: Die Favoriten der Redaktion

Die beste Sonnencreme für Babys im LSF 50+

Die beste Sonnencreme für Babys mit LSF 50

Der beste Sonnencreme-Spray für Babys

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Sonnencreme fürs Baby kaufst

Ist Sonnencreme fürs Baby wirklich notwendig?

Ein ganz klares: Ja! Vergiss niemals, deinen Schützling vor der schädlichen UV-Strahlung zu schützen. Babys und Kleinkinder können sich nicht wie Erwachsene zu einem gewissen Teil selbst vor der Sonnenstrahlung schützen.

Babyhaut kann auf Sonnenstrahlung sehr empfindlich reagieren. Da sie besonders dünn ist, können Babys sich besonders schnell verbrennen. Das kann lebenslange Folgen haben. (Bildquelle: pixabay.com / courtneyleahbliss)

Ihre Haut ist besonders dünn und der „Eigenschutz“ muss sich über die Jahre erst noch entwickeln. Setzt du dein Kind direkter Sonnenstrahlung aus, kann das massive gesundheitliche Folgen haben! Ein Sonnebrand würde ein großes Problem für dein Kind darstellen.

Die Haut könnte die UV-Schäden noch nicht von alleine wieder reparieren, daher ist enorme Vorsicht geboten. Besonders im ersten Lebensjahr sollte ihr Kind der Sonne unter keinen Umständen ausgesetzt werden. Es sollte immer eine Kopfbedeckung und lange Kleidung tragen. Zusätzlich ist ein Sonnenschirm angebracht.

clever RedaktionBlog

Grade die aggressive Mittagssonne sollte gemieden werden.

Stattdessen sollten Babys eher am Nachmittag draußen Zeit haben, zu spielen. Natürlich ausreichend geschützt mit Sonnencreme und genügend Schatten.

(Quelle: clever-kinderwagen.de)

Um dein Kind aber trotzdem die Sonne genießen lassen zu können, ist ein angemessener UV-Schutz ratsam. Experten raten einen Lichtschutzfaktor von 30 bis 50, wobei das Minimum bei einem Kleinkind tatsächlich 50 nicht unterschreiten sollte.

Kann Baby Sonnencreme auch bei Neurodermitis angewendet werden?

Ja! Dafür gibt es ganz spezielle Sonnencremes und diese sollten auch unbedingt verwendet werden. Wichtig ist, dass die Sonnencreme die Haut zwar pflegt und schützt, aber gleichzeitig nicht verstopft oder zu unangenehmen Juckreiz führt.

foco

Wusstest du, dass Sonnencreme das ganze Jahr über verwendet werden sollte?

Sonnenstrahlen sind 365 Tage im Jahr schädlich, egal ob Sommer oder Winter. Daher sollte besonders empfindliche Babyhaut immer geschützt sein.

Grade für empfindliche Babyhaut gibt es oft eine Sensitiv-Reihe bei jeglichen Herstellern, die sich für Hautprobleme wie Neurodermitis in der Regel sehr gut eignet und auch gut von der Haut vertragen wird. Die sensible Babyhaut ist von Kind zu Kind verschieden.

Viele Sonnencremes für Babys sind bereits wasserfest. So ist der Nachwuchs auch nach dem Wassserkontakt noch geschützt. (Bildquelle: pixabay.com / StockSnap)

Es kommt auch immer ein wenig darauf an, wie schnell die Haut auf Produkte reagiert. Hier hilft oftmals das Ausprobieren von verschiedenen Sonnencremes durch punktuellen Auftrag. So kannst du sicher die geeignete Sonnencreme für dein Baby mit Neurodermitis finden.

Was kostet Baby Sonnencreme?

Beim Preis von Baby Sonnencreme kommt es auf die Menge und den LSF an. Man kann sagen, dass der Preis grob zwischen 10€ und 30€ liegt.

Produkt Preis
Sonnencreme LSF 30 ab 10€
Sonnenschutz LSF 50 ab 15€

Natürlich gilt oft, je mehr Produkt vorhanden ist, desto teurer wird es. Es kommt aber auch auf den LSF an. Eine Sonnencreme fürs Baby mit LSF 30 ist in der Regel günstiger, als eine Sonnencreme fürs Baby mit LSF 50.

Wo kann ich Sonnencreme fürs Baby kaufen?

Sonnencreme fürs Baby kannst du ganz bequem Online bestellen oder du fährst in den nächsten Drogeriemarkt. Eine kleine Auswahl von bekannten Märkten findest du hier:

  • DM-Drogerie Markt
  • Müller
  • Rossmann
  • Bio-Läden

Beliebte Onlineshops, bei denen du Baby Sonnencremes erwerben kannst, sind außerdem:

  • amazon.de
  • shop-apotheke.com
  • docmorris.de

Welche Alternativen gibt es zur Baby Sonnencreme?

Kurz gesagt: Es gibt keine gleichwertige Alternative zur Baby Sonnencreme. Du kannst natürlich auch Sonnencreme verwenden, die nicht speziell für Babys gemacht wurde. Es gibt nur die Möglichkeit, dein Baby mithilfe von Kleidung oder Sonnenhüten ein bisschen mehr vor der Sonneneinstrahlung zu schützen.

Schutzmöglichkeit Beschreibung
Lange Klamotten Je mehr von der empfindlichen Kinderhaut bedeckt ist, umso besser ist es für dein Kind.
Sonnenschirm Ein schattiges Plätzchen ist im Sommer immer gut und schützt auch gleichzeitig ein wenig vor der aggressiven Sonnenstrahlung.

UV-Schutz ist für deinen Sprössling essenziell und darf unter keinen Umständen vergessen werden!

Entscheidung: Welche Arten von Baby Sonnencremes gibt es und welche ist die richtige für dich?

Bei Sonnencreme fürs Baby unterscheiden wir grundsätzlich zwischen zwei Arten:

  • Baby Sonnencreme mit LSF 35
  • Baby Sonnencreme mit LSF 50

Im Folgenden erklären wir dir die verschiedenen Arten und die jeweiligen Vor- und Nachteile. Damit wollen wir dir helfen, die für dich am besten geeignete Baby Sonnencreme zu finden.

Was zeichnet Baby Sonnencreme mit LSF 35 aus und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Sonnencreme mit einem LSF 35 fürs Baby ist unserer Meinung nach nicht ausreichend und zu schwach für die feine Babyhaut. Sie eignet sich eher für Kinder im Alter von 6-10 Jahren, deren Haut schon stabiler und robuster ist.

Vorteile
  • Eignet sich für Kinder ab einem Alter von 6-10 Jahren
  • Oft wasserfest
  • Schützt bis zu 35 mal länger
Nachteile
  • Für Babys ist der Schutz zu niedrig

Sie schützt dein Kind bis zu 35 mal länger vor UV-Strahlung und kommt oft in wasserfester Form, sodass auf Badespaß nicht verzichtet werden muss. Natürlich kann LSF für sehr helle Hauttypen immer noch ein zu niedriger Schutz sein. Hier ist Vorsicht geboten.

Was zeichnet Baby Sonnencreme mit LSF 50 aus und worin liegen die Vor- und Nachteile?

LSF 50 sollte für Babys und Kleinkinder immer genutzt werden! Er schützt deinen Nachwuchs bis zu 50 mal länger vor der schädlichen UV-Strahlung und ist in der Regel wasserfest.

Vorteile
  • Schützt bis zu 50 mal länger
  • Wasserfest
Nachteile
  • Hautunverträglichkeiten können auftreten

So bleibt der Schutz auch beim planschen weiter erhalten. Die Verträglichkeit sollte auch hier immer vorher getestet werden, bevor die Sonnencreme auf der ganzen Haut aufgetragen wird.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Baby Sonnencremes vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Sonnencremen für Babys vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich eine bestimmte Sonnencreme für dein Baby eignet oder nicht.

Die Kriterien, mit deren Hilfe du Baby Sonnencreme miteinander vergleichen kannst, umfassen:

  • Hauttyp
  • Inhaltsstoffe
  • UV-Schutz
  • Wasserbeständigkeit

In den kommenden Abschnitten erklären wir dir, worauf es bei den einzelnen Kriterien ankommt.

Hauttyp

Prinzipiell spielt der Hauttyp bei der Wahl der Sonnencreme eine große Rolle. Sehr helle Typen benötigen oft einen sehr hohen Lichtschutzfaktor. Empfohlen wird oft ein LSF von 50. Bei mittlerem Hauttyp besteht oft weniger Risiko und somit wird oft ein LSF von 30 empfohlen.

Trotz Sonnenschutz sollte sich dein Kind immer im Schatten befinden. So kann außerdem ein Sonnenstich vermieden werden. (Bildquelle: unsplash.com / Alexander Dummer)

Bei dunklem Hauttyp kann ein LSF von 10-20 verwendet werden. Diese Angaben sind nur Richtlinien. Bei Babys und Kleinkindern bitte immer LSF 50 verwenden – unabhängig vom Hauttyp!

Inhaltsstoffe

Wenn du dein Kind schützen möchtest, kannst du auch gleichzeitig die Umwelt schützen. Stoffe wie Oxybenzon oder Octinoxat können für unsere Gewässer sehr schädlich sein, wenn sie dort hinein gelangen. Versuche deshalb besser, diese Stoffe zu vermeiden.

Auch Avobenzon kann für die Haut deines Sprößlings nicht die beste Wahl sein. Es kann im schlimmsten Fall zu Irritationen und Juckreiz führen.

foco

Wusstest du, dass wasserfeste Sonnencremes nicht ganz wasserfest sind?

„Wasserfest“ bedeutet hier nur, dass nach 20 minütigen Aufenthalt im Wasser noch rund die Hälfte des ursprünglichen  Schutzes besteht. Daher sollten Babys immer wieder erneut eingecremt werden.

Besonders gefährlich wird es bei dem Stoff Retinyl Palmitat. Dieser Stoff ist auch anders bekannt unter Retinol. Eigentlich ein super Stoff, der für die erwachsene Haut extrem viele Vorteile bietet.

Doch in Verbindung mit Sonnenstrahlung und Babyhaut kann er extrem gefährlich werden. Die Gefahr eines Sonnenbrandes steigt immens und das möchtest du mit Sicherheit vermeiden.

UV-Schutz

Es ist kein Geheimnis, dass ein hoher UV-Schutz für dein Baby enorm wichtig ist. Deshalb sollte dieser deinem Kind zur Liebe auch so hoch wie nur möglich sein. Ein weiterer wichtiger Punkt ist außerdem das Auftragen.

Bram Kuhnenfreier Redakteur

Sonnencreme gibt es in allen Variationen, sogar für sehr empfindliche Babyhaut. Da Babys und Kleinkinder extrem ungeduldig sind, wollten sie sich natürlich nicht alle 30 Minuten erneut eincremen lassen.

Hier schafft UV-abweisende Kleidung Abhilfe. Sie ist eine gute Ergänzung zur Sonnencreme und bietet optimalen Schutz.

(Quelle: suncamp.de)

Um den UV-Schutz kontinuierlich aufrechtzuerhalten, muss die Sonnencreme immer wieder aufgetragen werden. Je niedriger der Lichtschutzfaktor ist, desto häufiger muss die Sonnencreme erneut aufgetragen werden.

Besonders nach dem Kontakt mit Wasser sollte die Sonnencreme immer wieder aufgetragen werden. Auch wenn sie oft wasserfest ist, stellst du somit einfach sicher, dass der Schutz gewährleistet ist.

Wasserbeständigkeit

Grade im Sommer fährt man als Familie gerne in den Urlaub. Um sich abzukühlen, darf ein Pool oder das Meer nicht fehlen. Die meisten Sonnencremes für Babys sind in der Tat bereits wasserfest. Es gibt jedoch immer Ausnahmen, die diese wichtige Eigenschaft noch nicht besitzen.

Besonders im Wasser reflektiert die Sonneneinstrahlung besonders gut und kann die sensible Kinderhaut noch stärker schädigen. Wasserbeständigkeit ist daher essentiell.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Sonnencreme fürs Baby

Wie oft muss die Baby Sonnencreme aufgetragen werden?

Der Erstauftrag sollte ca. eine halbe Stunde vor dem Kontakt mit Sonnenlicht erfolgen. So kann sichergestellt werden, dass die Inhaltsstoffe der Sonnencreme fürs Baby richtig wirken können. Ideal wäre natürlich, wenn das Eincremen am Zielort nochmals wiederholt wird.

Experten raten dazu, ca. 2mg pro Quadratzentimeter aufzutragen, um so den bestmöglichen Schutz zu haben. Beim Auftragen sollte daher nicht mit Sonnencreme gegeizt werden. Das würde den Schutz enorm sinken lassen.

Das Auftragen sollte besonders bei Babys so oft wie nur möglich wiederholt werden, spätestens aber jede Stunde!

Außerdem sollte der Nachwuchs trotz Sonnenschutz nie direkter Sonnenstrahlung ausgesetzt sein. Babys sollten sich immer im Schatten aufhalten oder einen Sonnenhut und dünne Kleidung tragen. Nur so kannst du deinem Liebling den bestmöglichsten Schutz bieten.

Wie wäschst du die Sonnencreme fürs Baby richtig ab?

Nach einem sonnigen Tag und viel Sonnencreme sollte die sensible Babyhaut immer von den Rückständen der Creme befreit werden. Das gelingt am besten mit einer milden und Duftstofffreien Waschlotion für Babys.

Es sollte hierbei keine Stelle ausgelassen werden, da Sonnencreme austrocknende Effekte haben kann, wenn sie nicht gründlich abgewaschen wird.

Anschließend darfst du nicht vergessen, dein Baby mit einer angemessenen Feuchtigkeitspflege zu versorgen. Auch hier bitte wieder darauf achten, dass keine Duftstoffe enthalten sind.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.oekotest.de/kosmetik-wellness/Sensitiv-Sonnencreme-im-Test-Nur-4-von-20-ueberzeugen_111656_1.html

[2] https://www.pharmazeutische-zeitung.de/kinderhaut-richtig-vor-der-sonne-schuetzen/

[3] https://www.brigitte.de/familie/schlau-werden/sonnencreme-in-der-schwangerschaft–das-solltet-ihr-wissen–11566530.html

Bildquelle: flickr.com / Tatjana Kaufmann

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Frank Buchholz
Frank arbeitet als Saunmeister in diversen Unternehmen und gibt in seiner Freizeit auch Coachings und Workshops zum perfekten Saunaerlebnis. Er schreibt über alles rund um den Bereich Wellness und besitzt eine langjährige Erfahrung.