Willkommen bei unserem großen mini Sauna Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten mini Saunen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste mini Sauna zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine mini Sauna kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Mini Saunen sind die optimale Lösung für Sauna-Liebhaber welche sich trotz eingeschränkter Platzverhältnisse den Luxus einer Heimsauna gönnen möchten.
  • Grundsätzlich wird zwischen Saunen mit Trocken- und Heißluft, Dampfbädern sowie Saunen mit Infrarotlicht unterschieden wobei diese wiederum in unterschiedlichen Bauarten verfügbar sind.
  • Trotz deutlich günstigeren Preisen müssen bei Miniatursaunen weder allzu große Abstriche bei der Qualität noch beim Saunaerlebnis hingenommen werden.

Mini Sauna Test: Favoriten der Redaktion

Die beste tragbare Infarotsauna

Die tragbare, mobile Dampfsauna ist eine Sauna mit Fern-Infrarot Strahlung.

Die Abmessungen betragen in etwa H:103 x B:80 x L:84 cm. Ein gemütlicher Klappstuhl ist im Paket mit inbegriffen.

Temperaturstufe sowie Zeitdauer können individuell gewählt werden. Besonders erwähnenswert ist das gute Preis-Leistungsverhältnis sowie die Verarbeitung.

Die beste Infrarotkabine

Die Home Deluxe Infrarotkabine Redsun M ist aus Hemlocktanne gefertigt und wird mit einem Keramikstrahler betrieben.

Die Maße betragen 120x105x190cm bei einem Gewicht von 175kg. Diese Infrarotsauna findet sich in der mittleren Preisklasse wieder.

Kunden schätzen vor allem die gute Funktionalität und Qualität des Produkts. Auch der Aufbau wird als schnell und unkompliziert beschrieben. Ein weiteres Plus: die komfortable und umfassende Ausstattung.

Das beste Badefass mit Ofen

Das Hottub Badefass für den Gartenbereich entspricht eher einer teureren Variante. Der Badzuber aus nordischer Fichte weist einen Durchmesser von 180cm sowie eine Höhe von 100cm auf und wiegt 320kg. Befüllt wird die Fassauna mit rund 1.800l.

Auch bei diesem Modell wurde die solide Verarbeitung hervorgehoben. Für ein besonderes, persönliches Flair kann der Badezuber falls gewünscht auch noch gestrichen werden.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine mini Sauna kaufst

Was ist eine mini Sauna?

Eine mini Sauna ist die kompaktere Version der Heimsauna, welche sich durch ihre platzsparende Bauweise ideal für kleine Wohnungen und  beengte Räumlichkeiten eignet.

Diese Schwitzhütten in Miniaturform werden auch als 1-Personen-Saunen bezeichnet. Größere Modelle der mini Saunen bieten jedoch mitunter auch Platz für 2 oder 3 Personen.

Dementsprechend sind mini Saunen auch eine gute Lösung für Singles und Paare, welche wenig Platz zur Verfügung haben.

Sauna-Liebhaber profitieren von der Möglichkeit auch zu Hause auf kleinstem Raum entspannen zu können. (Bildquelle: pixabay.com / Fernando Zamora)

Mit einer Grundfläche von oftmals unter 1m² lassen sich mini Saunen in jeden noch so kleinen Winkel einfügen.

Egal ob draußen im Garten, auf dem Balkon, der Terrasse, oder im Inneren im Bad oder auch im Keller, eine mini Sauna findet Platz.

Dabei steht sie den herkömmlichen, größeren Versionen in nahezu nichts nach. Sowohl Technik als auch Komfort sind bei mini Saunakabinen zur Gänze gegeben.

Allerdings ist zu beachten, dass mini Saunen häufig nur sitzend oder halbliegend genutzt werden können.

Warum sollte ich mich für eine mini Sauna entscheiden?

In erster Linie besticht die mini Sauna vor allem durch seine geringen Maße. So ist es auch in Mietwohnungen und andernfalls viel zu kleinen Räumlichkeiten möglich ein Wellnessprogramm  in den eigenen 4 Wänden zu genießen.

Doch auch andere Faktoren machen aus der Miniatur Version der Heimsauna eine attraktive  Alternative.

So benötigen mini Saunen in der Regel keinen Starkstromanschluss und können an einer landesüblichen 230V Steckdose angeschlossen werden.

Auch der Energieverbrauch ist deutlich geringer wodurch die allgemeinen Betriebskosten gesenkt werden. In puncto Praktikabilität besticht die mini Sauna durch einen einfachen sowie schnellen Aufbau.

Es gibt auch tragbare Saunen welche im Nu ihren Standort wechseln können. Zudem ist die mini Sauna auch deutlich günstiger als ein größeres Modell.

Wie viel kostet eine mini Sauna?

Im Durchschnitt sind Miniaturkabinen ab 500 einem Preis von 500 Euro erhältlich.  Je nach Modell und Qualität können mini Saunen jedoch auch bis zu 2.000 Euro und mehr kosten.

Entscheidend für die Preisgestaltung sind hierbei vor allem die Holzstärke, Material, Verarbeitung und Ausstattung. Deshalb bietet sich ein Vergleich der erhältlichen Varianten vor dem Kauf an.

Eine Preiswerte Alternative stellen beispielsweise portable Dampfsaunen dar. Die Kosten hierbei belaufen sich auf ungefähr auf 60-70 Euro. Eine tragbare Infrarotsauna hingegen beläuft sich auch circa 300 Euro.

Auch die Betriebskosten der mini Saunen können variieren. Die wesentlichen Einflussfaktoren sind Bauweise, Größe sowie gewähltes Beheizungssystem.

Um für möglichst geringe Unterhaltskosten zu sorgen, sollte ein Modell mit dickeren Holzwänden gewählt werden, da in diesem Fall die Wärmeabgabe ans Umfeld gering ist.

Welche Standorte kommen für eine mini Sauna in Frage?

Grundsätzlich gestaltet sich die Standortfrage aufgrund der geringen Ausmaße der mini Saunen relativ flexibel. Je nach gewünschter Größe und Art der mini Sauna kommen aber verschiedene Örtlichkeiten in Frage.

Zunächst musst du entscheiden, ob die mini Sauna im Außen- oder Innenbereich Platz finden soll. Im Außenbereich bieten sich neben dem Garten auch Balkon oder Terrasse an.

Im Innenbereich würden sich Bad und Keller anbieten. Ist eine ganze Saunaanlage gewünscht ist ein bisher ungenützter Raum die ideale Wahl.

Allgemein ist bei der Standortwahl zu beachten:

  • Der gewählte Ort sollte gut zugänglich und ruhig gelegen sein und eine positive Energie versprühen.
  • Es sollten Anschlüsse für Strom und Wasser bzw. Abwasser vorhanden sein.
  • Bei Installation der mini Sauna in bereits bestehenden Räumlichkeiten sollte aus praktischen Gründen eine gute Erreichbarkeit von Sanitäranlagen wie Bad und WC gegeben sein.
  • Ebenso sollte der Raum gut durchlüftet sein und wenn möglich eine Tür nach draußen vorhanden sein.
  • Bei einer Sauna außerhalb der Wohnung (beispielsweise im Garten) sollte eine Art von Sichtschutz gegeben sein.
  • Sind zusätzliche Funktionsräume wie Umkleide, Ruhezone, Duschraum, etc. geplant, benötigt eine entsprechend größere Grundfläche. Hierbei kann mit circa 1m² je Person und je Zusatzraum gerechnet werden.

Wo kann ich eine mini Sauna kaufen?

Mini Saunen sind sowohl im Fachhandel (oftmals spezialisiert auf Schwimmbecken) als auch online erhältlich Maßanfertigungen können mitunter auch bei größeren Anbietern von Holzwerken in Auftrag gegeben werden.

Die scheinbar beliebtesten Anbieter sind:

  • Butenas.de
  • Heicowellness.de
  • Schreiner-straub.de
  • Amazon.de
  • Gartenhaus.at
  • Sauna-profi.de

Sämtliche vorgestellten mini Saunen sind mit einem Link zum Webshop versehen.

Wie kann ich eine mini Sauna selber bauen?

Echte Heimwerker können eine mini Sauna auch selbst fertigen. Ressourcen wie Holz und Dämmstoff können aus dem lokalen Baumarkt bezogen werden, die entsprechende Technik ist fix fertig im Fachhandel verfügbar. 2-4 Tage Arbeitszeit sollten als geübter Bastler ausreichen.

Saunatür, Saunaofen sowie Steuergerät sollten in jedem Fall fertig gekauft und von einem Fachmann installiert werden. Bei Selbstbausätzen sind überdies hinaus noch weitere Bestandteile wie in etwa die Saunabänke und Kopfstützen inkludiert.

Wichtig ist mit einer genauen Strukturierung und Planung zu starten. Bezogen auf die Räumlichkeiten sind neben genügend Platz Wasser- und Elektroanschlüsse vonnöten. Auch die Wahl des Holzes spielt eine große Rolle, bei der nicht gespart werden sollte.

Wenn du dich nicht zur Gänze auf dein handwerkliches Geschick verlassen möchtest, können Bausätze zum selbst zusammenbauen die richtige Wahl sein.

Im Internet finden sich zahlreiche Ratgeber und Videos die den Zusammenbau bzw. eine komplette Selbstfertigung der Heimsauna erleichtern sollen.

Für geübte Bastler ist eine DIY-Sauna ein spaßiges und sinnvolles Projekt. Wenn du dir allerdings erhoffst durch den Eigenbau Geld zu sparen wirst du vermutlich enttäuscht.

Eine selbstgebaute Sauna kann mitunter doppelt so teuer sein, wie eine preiswerte gekaufte.

Welche Alternativen gibt es für eine mini Sauna?

Dampfdusche

Alternativ zu einer mini Sauna bietet sich auch eine Dampfdusche an. Eine Dampfdusche wird im täglichen Leben wie eine normale Dusche verwendet.

Hinzu kommt aber die Dampfbadfunktion welche ein entspannendes Duscherlebnis ermöglicht.

Die knapp 100% Luftfeuchtigkeit werden hierbei durch Erhitzung des Wasser bis zur Verdampfung erreicht. Bedient wird sie mithilfe eines Temperaturreglers.

Mobile Sauna

Es gibt auch so genannte mobile Saunen zu mieten. Diese können online über verschieden Anbieter gebucht werden.

Gemietete Saunen können auch gut und gerne als Geschenk für Freunde und Verwandte zu den verschiedensten Anlässen genutzt werden.

Diese können je nach gebuchter Dauer einige Tage genutzt werden, bevor sie anschließend einfach und unkompliziert wieder abtransportiert werden. Eine dauerhafte Lösung ist dies allerdings nicht.

Entscheidung: Welche Arten von mini Saunen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Bevor du dich für den Kauf einer mini Sauna entscheidest, solltest du dir zuallererst Gedanken darüber machen, welche die Richtige für deine Bedürfnisse und Wünsche ist.

Es werden folgende Arten von Saunen unterschieden:

  • Sauna mit Trocken- und Heißluft
  • Sauna mit heißem Wasserdampf
  • Sauna mit Infrarotlicht

Je nachdem für welche Art des Schwitzbads du dich entscheidest können verschiedene Vor- und Nachteile festgehalten werden. Diese werden nachfolgend näher erläutert.

Was zeichnet eine Sauna mit Trocken- und Heißluft aus und was sind dessen Vorteile und Nachteile?

Bei einer klassisch trocken-heißen Variante, wie der finnischen Sauna, kann auch die Temperatur (minimal) angepasst werden.

Zum einen durch den Aufguss über den Saunaofen, zum anderen über den Temperaturregler. Ist ein Regler integriert bewegt sich die Temperaturspanne im Normalfall zwischen 85°C und 110°C.

Durch die hohen Temperaturen und die trockene Luft wird die Schweißproduktion angeregt. Dies ermöglicht eine Reinigung der Haut durch das Ausspülen von Schadstoffen.

Durch den regelmäßigen Wechsel von Warm auf Kalt wird zusätzlich der Kreislauf trainiert. Studien beweisen überdies hinaus ein sinkendes Risiko von Herzinfarkt und Schlaganfall bei regelmäßiger Nutzung von finnischen Saunen.

Generell wird nur bei einigen wenigen Fällen von der Nutzung einer solchen Schwitzhütte abgeraten. Vor allem bei Erkältungen oder frischen Wunden sollte von einem Saunagang abgeraten werden.

Menschen die bereits an Herz-Kreislauf-Problemen leiden sollten vorher besser einen Arzt konsultieren.  Schwangere jedoch können weiterhin wie gewohnt (auf einer möglichst tief gelegenen Bank) saunieren.

In den meisten Fällen ist bei Trocken- und Heißluft Saunen eine Lüftung vonnöten. Durch die Zufuhr von kühler Luft wird auch das Klimaverhältnis in der Kabine beeinflusst.

Je nach Ausführung der Sauna musst du für die finnische Version oft bis zu 1.000 Euro investieren. Nach obenhin sind allerdings keine Grenzen gesetzt.

Vor allem individuell gestaltete Saunen können einen 5-stelligen Betrag erreichen. Mini Saunen „aus dem Katalog“ und Bausätze sind aber kostengünstiger.

Hinzu kommt ein tendenziell höherer Energieverbrauch. Dieser wird unter anderem durch die Notwendigkeit des Aufheizens vor Gebrauch der Sauna verursacht.

Auch der Ablauf des Saunaganges ist unterschiedlich. Dieser gestaltet sich bei finnischen Saunen durch die Etappen: duschen, abtrocknen, abkühlen, Ruhephasen sowie zumeist 3 Saunagänge etwas länger.

Vorteile
  • Temperaturregelung möglich
  • Schadstoffbefreiende, kreislauffördernde Wirkung
  • Sinkendes Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt
  • Nur selten wird vom Saunagang abgeraten
Nachteile
  • Benötigt Frischluftzufuhr
  • Verbraucht tendenziell mehr Energie
  • Verhältnismäßig teuer
  • Zeitintensivere Nutzung

Was zeichnet eine Sauna mit heißem Wasserdampf aus und was sind dessen Vorteile und Nachteile?

Vor allem Asthmatiker und Menschen mit bronchialer oder chronischer Bronchitis profitieren vom Baden im Wasserdampf.

Regelmäßiger Gebrauch befreit die Atemwege, was zu einer Linderung dieser Krankheiten führen kann. Auch Erkältungen können so verhindert werden.

Einen positiven Effekt hat der Dampf außerdem vor allem auf die Haut.

Die Poren werden erweitert, abgestorbene Zellen werden entfernt ebenso, wie Mitesser. Kurzum, das Saunieren in heißem Nebel entgiftet und verleiht dem Benützer dabei ein frisches, geglättetes und geschmeidiges Hautbild.

Dampfbäder werden auch gerne zur Entspannung der Muskulatur eingenommen. Dabei werden Krämpfe und Schmerzen reduziert.

Einige Frauen schwören außerdem auf eine Linderung der Menstruationsschmerzen durch das Baden im heißen Wasserdampf.

Hitzeempfindliche Menschen nehmen Saunen mit heißem Wasserdampf vergleichsweise angenehmer wahr. Der Grund dafür: Bei Dampfbädern werden lediglich Temperaturen von rund 50°C erreicht.

Im Vergleich zu einer Sauna mit trocken-heißer Hitze musst du bei der Wirkung teilweise Abstriche machen. So haben Dampfbäder beispielsweise kaum Einfluss auf Herz und Kreislauf.

Obwohl ein Dampfbad mit deutlich geringeren Temperaturen auskommt, ist sie nicht für jedermann geeignet. Vor allem die hohe Luftfeuchtigkeit von fast 100% macht vielen Nutzern zu schaffen, da auch der Schweiß deutlich schlechter verdunstet.

Nicht geeignet ist das Dampfbad bei Problemen mit Dermatitis, Vasodilatatation sowie bei Meschen mit Krampfadern. Auch Schwangeren wird von dieser Art von Sauna abgeraten.

Bei größeren Anlagen, welche Platz für mehrere Personen bieten, musst du auch bei dieser Art der Sauna tiefer in die Tasche greifen.

Eine solche Wellnessoase kann nämlich bis zu mehreren Tausend Euro kosten. Auch hierbei fallen Miniaturversionen deutlich günstiger aus.

Wie auch bei der Heißluftsauna ist bei eingebauten Varianten zusätzlich eine gute Durchlüftung sowie bei größeren Ausführungen ein Starkstromanschluss erforderlich.

Vorteile
  • Befreit die Atemwege
  • Positive Wirkung auf das Hautbild
  • Entspannung der Muskulatur
  • Angenehmer für hitzeempfindliche Personen
Nachteile
  • Weniger Vorteile für Herz und Kreislauf
  • Geringere Verträglichkeit aufgrund hoher Luftfeuchtigkeit
  • Keine Eignung bei Dermatitis, Vasodilatation, etc.
  • Höhere Kosten

Was zeichnet eine Sauna mit Infrarotlicht aus und was sind dessen Vorteile und Nachteile?

Da bei Saunen mit Infrarotlicht keine Hitze- sondern Strahlenbelastung vorherrscht, werden diese oftmals als weniger Belastend wahrgenommen.

Die Temperatur beträgt lediglich um die 50°C wodurch du auch für längere Zeit (mitunter 1-2h) das Erlebnis genießen kann.

Dadurch wird auch der Kreislauf weniger stark belastet. Auch die auslaugende, ermüdende Nachwirkung die du vielleicht von einer klassischen Heißluftsauna kennst, fällt weg.

Somit ist eine Sauna mit Infrarotlicht auch für Kinder und Senioren geeignet. Insbesondere Familien können von diesen Merkmalen profitieren.

Infrarotkabinen können auf ein langes Vorheizen verzichten. Dadurch können Ressourcen geschont werden indem sowohl Zeit als auch Energie gespart wird.

Installiert werden kann die Infrarotkabine durch ein Baukastenstecksystem vollkommen selbstständig ohne einen Handwerker dafür zu brauchen. Es wird lediglich eine Steckdose benötigt.

Da bei dieser Art von Sauna kein Dampf produziert wird könntest du sie auch problemlos im Schlafzimmer platzieren.

Vor allem bei nicht sachgemäßer Nutzung von Infrarotkabinen können die kurzwelligen IR-A-Strahlen gefährlich sein. Gesundheitliche Schäden treten in Form von Hautverbrennungen und Augenverletzungen auf.

Es sei jedoch gesagt, dass Verbrennungen der Haut ohnehin durch ein rechtzeitiges Verlassen der Kabine bei schmerzender oder zu heißer Haut vermieden werden können.

Ein größeres Risiko stellen Augenverletzungen dar. Da die Hornhaut die Infrarotstrahlung ungehindert auf die Netzhaut treffen lässt, wird das tragen einer speziellen Schutzbrille empfohlen.

Durch die geringe Temperatur (meist < 60°C) besteht außerdem ein gewisses Hygienerisiko. So können sich etwa Bakterien oder unangenehme Gerüche bilden.

Aufgrund des fehlenden Ofens ist bei einer Infrarotkabine auch kein Aufguss möglich. Folglich kann auch die Luftfeuchtigkeit nicht angepasst werden. Durch die allgemein trockene Wärme der Infrarotstrahlen ist dies aber auch nicht nötig.

Die entstehende Tiefenwärme kann aber auch gefährlich sein. Bei hohem Blutdruck, Entzündungen, Infektionen, Fieber, Thromboserisiko sowie bei Einnahme bestimmter Medikamente ist von der Benutzung von Infrarotkabinen abzuraten. Auch bei Schwangeren und stillenden Müttern ist Vorsicht geboten.

Vorteile
  • Weniger strapaziös als herkömmliche Saunen
  • Ressourcenschonend
  • Geringere Kreislaufbelastung
  • Einfache Installation
Nachteile
  • Risiko von Hautverbrennungen und Augenverletzungen
  • Keine Eignung bei bestimmten gesundheitlichen Problemen
  • Erhöhtes Hygienerisiko
  • Kein Aufguss möglich

Folgendes Video unterzieht der vermeintlich kleinsten, therapeutisch wirksamsten Infrarotkabine einer näheren Untersuchung.

Dadurch werden die möglichen Vor- und Nachteile von Saunen mit Infrarotstrahlung nochmals deutlich hervorgehoben.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du mini Saunen vergleichen und bewerten

Nachdem du dich für eine bestimmte Art der Sauna entschieden hast gilt es nun verschiedene Modelle näher zu betrachten und das am besten geeignetste auszuwählen.

Die Auswahl der idealen Sauna hängt von verschiedenen Faktoren ab. Diese umfassen:

  • Standort
  • Maße
  • Temperatur bzw. Wandstärke
  • Beheizungssystem
  • Handlichkeit

Um dir einen besseren Überblick zu verschaffen wird nun detailliert auf die einzelnen Kaufkriterien eingegangen.

Standort

Abhängig davon, wo du deine Heimsauna platzieren möchtest kommen gibt es unterschiedliche Modelle zur Auswahl.

Innensaunen Außen- oder Gartensaunen
Klassische Heißluftsauna Saunatonne
Dampfbad Fasssauna
Infrarotkabine Saunazelt
Sitzsauna Sauna Pod
Portable Sauna Sauna Haus

Entscheidest du dich für eine Innensauna sind klassische Saunen in Kabinenform naheliegend. Auch Infrarotkabinen werden häufig in den Wohnräumen platziert.

Je nach verfügbarem Platz können auch größere Heißluftsaunen oder Dampfbäder eingebaut werden.

Platzsparender wären so genannte Sitzsaunen in denen du, wie schon der Name erahnen lässt, das Erlebnis nur sitzend oder halbliegend genießen kannst.

Ebenso kommen tragbare Versionen der Dampf- bzw. Infrarotsauna mit spärlich verfügbaren Räumlichkeiten aus. Auch bei Außen- oder Gartensaunen hast du die Qual der Wahl

Erhältlich sind sowohl Saunatonnen und Fassaunen als auch Saunazelte und Sauna Pods. Saunahäuser fallen in der Regel etwas größer aus.

Auch im heimischen Garten findet sich häufig das ein oder andere Plätzchen für eine eigene kleine Wellnessoase. Beispielsweise in Form einer Saunatonne. (Bildquelle: pixabay.com / Sirpa Nypelö)

Da die Gartensauna rechtlich als eine Art von Gartenhaus zu betrachten ist, ist auch eine Baugenehmigung vor Installation der gewählten Schwitzhütte einzuholen. Dies gilt ab einer Größe von 10m² bzw. 30m³.

Wird weiters ein Holzofen gewählt ist besonders auf den Brandschutz zu achten. Dieser ist als Sonderfeuerstätte nämlich ebenfalls genehmigungspflichtig.

Außerdem ist ein professioneller Schornstein einzurichten. Bei Elektroöfen gibt es keine weiteren bürokratischen Hürden. Allerdings wirst du einen Starkstromanschluss benötigen.

Maße

Wie bereits beschrieben hängt die Größe der Sauna davon ab, wie viele Personen die Kabine gleichzeitig benutzen wollen.

Als Faustregel lässt sich mit einem Quadratmeter pro Person rechnen.

Als Standardmaß für Kabinen gilt normalerweise eine Größe von circa 2 x 2m (bzw. 2,20 x 2,20m). Mini Saunen sind aber auch mit einer Grundfläche von unter 4m² (teilweise sogar < 1m²) erhältlich.

Ebenfalls bei der Größenwahl zu beachten ist ein Wand- und Deckenabstand von mindestens 10cm. Außerdem sollte darauf geachtet werden ob es sich bei den Angaben der Kabine um Innen- oder Außenmaße handelt.

Bei niedrigen Deckenhöhen ist auch eine Infrarot-Sitzsauna mit knapp 1,40m Höhe und abgeschrägtem Dach empfehlenswert. Doch auch größere Modelle anderer Sauna Arten lassen sich hierfür online finden.

Bei Standortwahl im Grünen kommt es auf die Größe des Gartens an. Eine Saunatonne passt auch in kleine Gärten und fasst bis zu 4 Personen. Die Grundfläche beträgt bis zu 5m².

Für ein Saunafass sollte schon etwas mehr Platz zur Verfügung stehen. Diese beginnen ab circa 3m² Grundfläche bewegen sich meist jedoch zwischen 5-10m². Auch die Größe von Zeltsaunen bewegt sich zwischen 3 bis circa 6m².

Saunapods bewegen sich in etwa bei 9-10m² (es gibt aber auch kleinere mit 5-6m² Grundfläche).

Für ein Saunahaus wird hingegen ein großer Garten benötigt. Kleinere Modelle beginnen aber auch schon bei 6m² Fläche.

Saunamodell Benötigte Fläche
Minisauna allgemein ab unter 1m²
Standard Saunakabine ~4m²
Saunatonne bis ~5m²
Saunafass ~5-10m²
Zeltsauna ~3-6m²
Saunapod ~9-10m²
Saunahaus ~6 – über 30m²

Temperatur bzw. Wandstärke

Bei der Wandstärke gilt: je dicker desto milder. Bei einem größeren Durchmesser der Wand wird die Wärmestrahlung als weicher empfunden.

Diese ist bei Durchmessern von 50-58mm bzw. 70mm gegeben. Werden heiße Saunen bevorzugt bist du mit einer dünneren Wandstärke zwischen 40-44mm gut beraten.

Bist du hingegen Freund heißer, trockener Luft von 85 bis 110°C (bei 5-10% Luftfeuchte) solltest du dich für eine finnische Sauna entscheiden.

Hast du es lieber etwas kühler und feuchter ist das Dampfbad die ideale Wahl. Dieses erreicht angenehme 45-55°C bei annähernd 100% Luftfeuchtigkeit.

Auch eine Bio-Sauna würde sich anbieten. Hier beträgt die Luftfeuchtigkeit 40-55% während die Temperatur mit 45-60°C deutlich geringer ausfällt als bei der finnischen Variante.

Infrarotkabinen sind mit ihren 35-50°C vergleichsweise mild.

Art der Sauna Durchschnittliche Temperatur Luftfeuchtigkeit
Finnische Sauna 85-110°C 5-10%
Dampfbad 45-55°C Annähernd 100%
Bio-Sauna 45-60°C 40-55%
Infrarotkabine 35-50°C 15-20%

Beheizungssystem

Auch bei der Beheizung der Saunen gibt es verschiedene Alternativen. Grundsätzlich hast du die Wahl zwischen Elektro- oder Holzofen.

Der Holzofen bietet eine naturbelassene, romantische Atmosphäre. Du profitierst besonders von einem angenehmen Raumklima, knisternden Holzscheiten und lodernden Flammen.

Wie bereits kurz erwähnt müssen jedoch einige brandschutzrechtliche Dinge beachtet werden. Am besten sprichst du dich dazu schon vorab mit dem zuständigen Schornsteinfeger ab.

Bis auf die Holzbeschaffung fallen keine zusätzlichen Kosten an. Allerdings ist auch mit einem erhöhten Aufwand durch, Nachlegen, Beschaffung und Lagerung der Holzscheite zu rechnen.

Weiters ist das Aufheizen etwas anspruchsvoller als bei einem Elektroofen. Auch die Entsorgung der Asche kommt hinzu. Eine Temperatur Regelung ist außerdem nicht wirklich möglich.

Der Elektroofen glänzt mit einfacher Installation, Praktikabilität, und Temperaturverstellbarkeit. Die Nutzung und Anbringung unterliegt keinerlei gesetzlicher Regelungen. Allerdings wird zur Verlegung des Starkstroms ein Elektriker benötigt.

Die nötige Stimmung kann durch die Wahl eines Bio-Kombi-Ofen erreicht werden, welcher auch Wasser mit Duft-Essenzen verdampfen kann. Elektroöfen welche mit einem größeren Behältnis für Saunasteine ausgestattet sind vermitteln ebenfalls eine uriges Gefühl.

Der Austausch der Steine gestaltet sich unkompliziert. Diese müssen lediglich 1x/Jahr ausgetauscht werden.

Nachteilig ist der Aufwand in Verbindung mit dem Verlegen der Starkstromleitung. Außerdem sind die angefallenen Kosten erst bei der Stromabrechnung sichtbar.

Überdies hinaus sind Gassaunaöfen erhältlich. Die Erwärmung der Luft erfolgt mithilfe von Heizrohren. Auch hier müssen gewisse Sicherheitsvorschriften beachtet werden, sodass die Inbetriebnahme nur durch einen geeigneten Installateur erfolgen sollte.

Betreiben lässt sich der Ofen entweder über einen vorhandenen Gasanschluss oder über austauschbare Gasflaschen.

Ein Gasofen besticht durch ein schnelles Aufheizen, und eine gute Regulierbarkeit der Wärme. Ebenso wie beim Holzofen, ist auch in diesem Fall eine Genehmigung durch einen Schornsteinfeger erforderlich.

In der Handhabung ist ein Gasofen eher simpel, allerdings in der Anschaffung auch teurer.

Handlichkeit

Wer auf Handlichkeit setzt, ist mit den tragbaren Exemplaren der mini Saunen bestens beraten.

Diese können binnen Minuten auf- und wieder abgebaut werden, sind aufgrund des geringen Gewichts leicht zu transportieren und preislich günstig.

Dafür müssen bei tragbaren Saunen in Sachen Aussehen, Komfort und Funktionalität einige Abstriche gemacht werden.

Vor allem billige Modelle (um 60-150€), die über eine Dampfanlage betrieben werden mangelt es häufig an Qualität.

Teurere Formate (um circa 300€) mit Infrarotstrahlung können schon eher überzeugen, erreichen jedoch auch nur eine mäßige Temperatur von 35°C.

Die meisten portablen Saunen sind aus Kunststoff oder Baumwolle gefertigt. Es gleicht der Form nach einem Zelt mit Öffnungen für Ein- und Ausstieg, Kopf, und eventuell für die Arme.

Aufgrund der einfachen Bauweise ist jedoch auch maximale Flexibilität garantiert.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema mini Sauna

Was ist bei Benutzung der Sauna besonders wichtig?

Beim Saunieren sollte vor allem das eigene Wohlbefinden und die Gesundheit im Vordergrund stehen.

Wichtig ist es daher den Körper nicht zu sehr zu strapazieren und den Aufenthalt in der Kabine nicht länger als nötig zu gestalten.

Du solltest dir außerdem genug Zeit nehmen um das Wohlfühlprogramm so richtig genießen zu können.

Du solltest nicht zu viel oder gar zu wenig gegessen oder getrunken haben bevor du die Schwitzanlage benutzt.

Nach der Prozedur und zwischen den einzelnen Saunagängen ist es wichtig dem Körper Ruhe zu gönnen und eventuell abzukühlen.

Bei Verletzungen und Erkrankungen solltest du vor dem Saunagang besser einen Arzt zu Rate ziehen.

Welche Wirkung haben Saunagänge auf den Körper?

Grundsätzlich sind bei regelmäßigem Saunieren eine Reihe positiver Effekte auf Gesundheit und Körper auszumachen.

Das Immunsystem wird stimuliert, Muskeln werden entspannt und die Hautalterung wird eingedämmt. Und auch die Psyche wird durch Saunagänge günstig beeinflusst.

Die Wirkungen der verschiedenen Arten von Saunen im Detail wurde bereits im Entscheidungsteil näher beschrieben.

Wie erfolgt Pflege, Wartung und Reinigung?

Um das volle Saunaerlebnis möglichst lange ausschöpfen zu können ist eine regelmäßige Pflege, Reinigung und Wartung unumgänglich.

Bei der Pflege der Heimsauna ist vor allem auf eventuelle Schäden zu achten. Diese sollten wenn möglich sofort beseitigt werden.

Kalk- und Wasserflecken können einfach mit einer Bürste entfernt werden. Auch auf eine regelmäßige Lüftung der Kabine ist zu achten.

Die Innenräume und Wandverkleidungen lassen sich mit einem feuchten Lappen reinigen.

Als Reinigungsmittel sollten nur solche auf Basis von Wasserstoff-Peroxid verwendet werden, um die Materialien zu schonen. Die Außenwände können zusätzlich imprägniert werden.

Schloss und Scharniere der Saunatür müssen regelmäßig überprüft, und bei Bedarf geölt werden. Im Zuge dessen können auch die dazugehörigen Schrauben nachgezogen werden.

Auf die Benutzung von Wasserschlauch und Hochdruckreinigern solltest du besser verzichten. Auch von der Reinigung kurz nach oder gar während des Betriebs ist tunlichst abzuraten.

Saunahandtücher und das Duschen vor vor dem Saunieren sollten hingegen selbstverständlich sein.

Welches Zubehör wird benötigt?

Neben dem Saunaofen gint es noch eine Reihe weiterer Geräte die das Wellnessen in einer Sauna noch ein Stück angenehmer gestalten können.

Saunahandtücher gehören zur Grundausstattung einer jeden Heimsauna. (Bildquelle: unsplash.com / Denny Müller)

Zum einen sind Saunahandtücher ein absolutes Muss. Beliebt sind auch Sauna-Eimer mit Kellen, Saunauhren, Kopfstützen, Rückenlehnen, Leuchten, Thermometer und Hygrometer (zur Messung der Luftfeuchtigkeit) sowie Düfte und Solevernebler.

Dies sind nur einige der unzähligen Ausstattungsgegenstände die im Handel erhältlich sind.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.gartenhaus.at/magazin/5-gruende-fuer-die-eigene-sauna/

[2] https://www.herold.at/blog/heimsauna/

[3] https://www.saunen.org/ein-personen-sauna/

Bildquelle: 123rf.com / 36727164

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Laura arbeitet als Kosmetikerin und kennt sich somit bestens mit den verschiedensten Pflegeprodukten aus. Ihre zusätzliche Ausbildung als Maskenbildnerin macht sie zur echten Expertin in Sachen Beauty.