Willkommen bei unserem großen Massageöl Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Massageöle. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Massageöl zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein Massageöl kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Massageöl Test: Das Ranking

Platz 1: Rituals The Ritual of Hammam Massageöl

Platz 2: Kneipp Pflegendes Massageöl Mandelblüten Hautzart, 100 ml

Platz 3: Kneipp Massageöl Glückliche Auszeit, 100ml

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Massage kann unterschiedliche Wirkungen besitzen. Eine reine Wellnessanwendung ist ebenso denkbar, wie die Anwendung zu Heilzwecken. Massageöle unterstützen in ihren unterschiedlichen Zusammensetzungen beide Anwendungsgebiete.
  • ŸMassageöle werden als Gleitmittel bei der manuellen Massage oder der Behandlung mit einem Massagegerät verwendet. Durch den Einsatz der Öle verbessern sich die Gleiteigenschaften von Händen oder Massagegerät auf der Haut.
  • ŸProfessionelle Massagen können teuer werden. Für die Behandlung daheim bildet ein hochwertiges Massageöl die Basis. Gekoppelt mit den passenden Handgriffen ist eine gute Alternative zum Gang ins Massagestudio gefunden.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Massageöl kaufst

Es gibt unzählige Massageöle und die Wahl wird dir nicht leicht fallen. Daher gilt es zunächst, die Auswahl hinsichtlich der eigenen Ansprüche und Vorstellungen einzugrenzen.

Stellst du dir die folgenden Fragen, wird dir die Wahl letztlich leichter fallen, weil du bereits einige Produkte in die engere Wahl genommen hast, bzw. andere ausschließen kannst, weil diese sich für deine Bedürfnisse nicht eignen.

Was ist Massageöl?

Massageöl besitzt zahlreiche Eigenschaften und lässt sich vielseitig verwenden. Die Anwendung als reines Wellness-Produkt ist ebenso geläufig, wie der Gebrauch des Öles für therapeutische Zwecke. Dabei macht man sich die pflegenden Basisöle und die zugesetzten ätherischen Öle mit ihren unterschiedlichen Eigenschaften zunutze.

Die Wirkung einer Massage kann mit Hilfe von aromatischen oder gar ätherischen Ölen noch verstärkt werden (Bildquelle: unsplash.com / rawpixel)

Damit kann die Verwendung von Massageöl sich positiv auf die Gesundheit und Rehabilitation auswirken, aber auch als sinnliche und genussvolle Erfahrung, zum Beispiel im Rahmen der Partnermassage dienen.

Was soll mir die Massage bringen?

Massageöle sind unterschiedlich zusammengesetzt. Neben dem Basisöl sind verschiedene ätherische Öle zugesetzt. Ätherische Öle besitzen verschiedene Wirkungen auf Körper und Seele. Diese kannst du dir durch die Auswahl des passenden Massageöls zunutze machen.

Grob kann die Wirkung unterschieden werden in:

  • Ÿanregende Massageöle
  • Ÿentspannende Massageöle
  • Ÿschmerzlindernde Massageöle

Du kannst also bei einer Massage mit dem entsprechenden Öl relaxen, deine Konzentration steigern, deine Muskulatur entspannen, dich beruhigen oder deine Verdauung ankurbeln.

Du musst dabei lediglich auf die Zusammensetzung achten und natürlich die Wirkung der einzelnen Öle kennen.

Diese Öle steigern die Konzentrationsfähigkeit:

  • Orange
  • Zitrone
  • Rosmarin
  • Eukalyptus

Diese Öle helfen beim Entspannen:

  • Lavendel
  • Sandelholz
  • Johanniskraut
  • Melisse

Diese Öle helfen, Schmerzen zu lindern:

  • Ingwer
  • Kampfer
  • Curcuma
  • Wacholder

Neben der Ganzkörpermassage per Hand kann die Massage mit einem Nackenmassagegerät eine sinnvolle Alternative sein. Oft ist bei Menschen, die im Büro arbeiten, vor allem der Nacken verspannt.

Benötige ich das Massageöl für Wellness oder Gesundheit?

Bei einem Massageöl für eine reine Wellnessanwendung, kannst du dich beim Kauf vom Duft inspirieren lassen. Es kommt hier lediglich darauf an, dass dir der Duft gefällt und du dabei gut entspannen kannst.

Wer höhere Ansprüche an sein Massageöl stellt und damit zum Beispiel verspannte Muskeln lockern will oder durch die Massage besser einschlafen möchte, der sollte die Auswahl gezielter durchführen und die Öle nach ihrer Zusammensetzung auswählen. Auf die Wirkung der einzelnen Öle wurde bereits eingegangen.

Welchen Hauttyp besitze ich?

Nicht nur auf den Duft kommt es an. Jedes Produkt im Test besteht aus einem Basisöl. Dieses sollte auf den jeweiligen Hauttyp abgestimmt werden. Trockene Haut wird mit Sesamöl oder Mandelöl optimal versorgt. Besonders im Winter, bei trockener Heizungsluft, sind diese Öle gut für die Hautpflege geeignet.

Im Sommer ziehen die Öle schlechter in die Haut ein. Hier kann Kokosöl empfohlen werden, da es schnell von der Haut aufgenommen wird. Mineralöle empfehlen sich in der warmen Jahreszeit weniger. Die enthaltenen Paraffine lassen die Öle schlechter einziehen und es entsteht ein unschöner Schmierfilm auf der Hautoberfläche.

Bin ich Allergiker?

Wie bereits erwähnt, sind den Basisölen verschiedene ätherische Öle zugesetzt. Ätherische Öle können allergische Reaktionen hervorrufen.

Dies kommt zwar bei Massageölen nur selten vor, lässt sich aber nicht ausschließen. Wenn du diesbezüglich generell empfindlich reagierst oder Vorbehalte hast, teste das jeweilige Produkt zunächst an einer unauffälligen Hautstelle.

Tritt nach etwa einer halben Stunde keine Hautreaktion auf, kannst du das Öl bedenkenlos anwenden.

Entscheidung: Welche Arten von Massageöl gibt es und welches Massageöl ist das richtige für dich

Grundsätzlich kann man zwischen zwei verschiedenen Arten von Massageöl unterscheiden:

  • ŸMassageöl als Mineralöl
  • ŸMassageöl als Pflanzenöl

Worum handelt es sich bei Massageöl als Mineralöl und wo liegen die Vor- und Nachteile von Massageöl als Mineralöl?

Mineralöle werden künstlich hergestellt. Meist sind darin Paraffine enthalten, diese stehen im Verdacht, Krebserkrankungen hervorzurufen. Mineralöl wird aus Erdöl hergestellt. Die daraus gewonnenen Paraffine haben die Aufgabe, die Schutzbarriere der Haut zu stärken und diese weicher und geschmeidiger zu machen.

Paraffine ziehen nicht wie ein herkömmliches Öl in die Haut ein, sondern bilden einen Fettfilm auf der Hautoberfläche. Bei der Massage ist dies von Vorteil, denn die Haut bleibt gleitfähig. Nach der Behandlung wird das Öl dann einfach von der Haut abgewischt.

Mineralöle sind in dieser Hinsicht zwar praktisch für den Masseur, das Öl lässt aber die haut-pflegenden Eigenschaften vermissen. Besitzt du sehr trockene Haut, wird sich dies auch nach der Massage nicht ändern.

Benutzt du dein Massageöl nur selten, ist ein Produkt auf Mineralölbasis von Vorteil. Während Öle auf Pflanzenbasis ungesättigte Fettsäuren enthalten und oxidieren, wenn sie in Verbindung mit Sauerstoff kommen, verdirbt ein Massageöl aus Mineralöl nicht.

Du kannst diese Öle theoretisch auch noch nach Jahren verwenden. Während Massageöle auf pflanzlicher Basis etwa nach einem halben Jahr aufgebraucht sein sollten.

Weiterhin schont Massageöl aus Mineralöl deinen Geldbeutel. Die Produkte sind deutlich günstiger, als Öle auf Pflanzenbasis.

Vorteile
  • preisgünstig
  • lange haltbar
  • verbessern die Gleitfähigkeit
Nachteile
  • bedenklich für die Gesundheit
  • ziehen nicht in die Haut ein
  • besitzen keine hautpflegenden Eigenschaften

Worum handelt es sich bei Massageöl als Pflanzenöl und wo liegen die Vor- und Nachteile von Massageöl als Pflanzenöl?

Pflanzenöle sind gut verträglich und ziehen schnell in die Haut ein. Die enthaltenen ungesättigten Fettsäuren sind wertvoll für die Gesundheit. Die Selbstheilungskraft der Hautzellen wird gefördert und die Öle besitzen generell eine positive Wirkung auf den Stoffwechsel.

Die Haut erscheint nach der Massage weich und gepflegt. Während der Massage kann es vorkommen, dass du noch etwas Öl nachfassen musst. Pflanzenöl zieht schnell in die Haut ein und dadurch wird die Gleitfähigkeit häufig nicht während der gesamten Dauer der Massage gewährleistet.

Massageöle auf Pflanzenöl-Basis sollten bei längerer Lagerung nicht dem Sonnenlicht ausgesetzt werden. Die Haltbarkeit ist eher begrenzt.

Die ungesättigten Fettsäuren der Öle lösen chemische Reaktionen aus, in Kontakt mit Sauerstoff kommt es zu Oxidationen, welche die Qualität des Produktes mindern.

Vorteile
  • hautpflegend
  • gesundheitlich unbedenklich
  • ziehen schnell in die Haut ein
Nachteile
  • Ÿverminderte Gleitfähigkeit
  • begrenzte Haltbarkeit
  • Ÿhöher im Preis

Die beliebtesten pflanzlichen Basisöle in der Übersicht

Kokosöl

Kokosöl empfiehlt sich besonders bei trockener Haut. Die Wasserspeicher-Eigenschaften der Haut werden durch die Anwendung verbessert. Das farblose Öl besitzt ein exotisches Aroma, eignet sich aber nicht für die Kombination mit jedem ätherischen Öl.

Die Gleitfähigkeit während der Massage hält nicht lange vor. Beachten solltest du auch, dass Kokosöl eine feste Konsistenz besitzt und erst bei etwa 23 Grad Zimmertemperatur schmilzt. Es kann also passieren, dass du das Öl vor der Anwendung leicht erwärmen musst.

Die unterschiedlichsten Öle können als Massageöl verwendet werden. (Bildquelle: unsplash.com / Kelly Sikkema)

Mandelöl

Mandelöl ist das wohl beliebteste Basisöl. Das angenehm nach Marzipan duftende Öl zieht nur langsam in die Haut ein, dringt aber gleichzeitig bis in tiefere Hautschichten vor.

Das Öl bildet einen dünnen Film und die Gleitfähigkeit der Haut bleibt lange erhalten. Die hervorragenden Hauteigenschaften machen Massageöle auf der Basis von Mandelöl auch bei Hauterkrankungen wie Neurodermitis geeignet.

Avocadoöl

Avocadoöl ist sehr gut hautverträglich. Es empfiehlt sich besonders, wenn du unter empfindlicher Haut leidest und vielleicht nicht alle Pflegeprodukte verträgst. Avocadoöl zieht gut in die Haut ein und eignet sich für jeden Hauttyp.

Jojobaöl

Da Jojobaöl beinahe neutral riecht, eignet es sich für die Kombination mit den verschiedensten ätherischen Ölen und ist damit vielseitig verwendbar. Das Öl zieht schnell in die Haut ein und spendet ausreichend Feuchtigkeit.

Die bereits beschriebene Oxidation von Pflanzenölen ist bei Jojobaöl weniger ein Thema. Damit hält sich dieses Massageöl länger als übrige Öle auf Pflanzenbasis. Leidest du unter Akne, kann Jojobaöl besonders empfohlen werden, denn das Öl verstopft beim Auftrag auf die Haut deine Poren nicht.

Wie wirken Düfte auf unseren Körper?

Der Zusatz diverser ätherischer Öle sorgt für eine breite Produktpalette an Körperölen. Die Wirkungsweise der Öle richtet sich nach dem enthaltenen ätherischen Öl. Die verschiedenen Öle besitzen ganz unterschiedliche Wirkungen auf den Körper.

Nachfolgende Übersicht gibt einen kurzen Überblick. Beim Kauf solltest du dich am Beipackzettel orientieren. Dort sind die Wirkungsweisen in der Regel aufgeführt.

Die verschiedenen Öle und ihre Wirkungsweisen

Aroma Wirkungsweise
Rosmarin fördert die Konzentration
Zitrusfrüchte hellen die Stimmung auf
Lavendel  beruhigt und entspannt
Mandarine  löst Muskelverspannungen
Jasmin  hilft beim Stressabbau
Pfefferminz  wirkt belebend
Bergamotte  löst Angst und Blockaden

Kaufkriterien: anhand dieser Faktoren kannst du Massageöl vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Massageöle vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Massageöl für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • ŸHaltbarkeit
  • ŸVerträglichkeit
  • ŸInhaltsstoffe
  • ŸKonsistenz
  • ŸHerkunft
  • ŸPackungsgrößen

Haltbarkeit

Die Haltbarkeit der einzelnen Öle variiert. Einfluss darauf nehmen der Aufbewahrungsort oder die Inhaltsstoffe.

Da die Öle besonders empfindlich auf Lichteinfall und Sauerstoffkontakt reagieren, sollten sie dunkel und gut verschlossen aufbewahrt werden. Sind die Öle bereits in dunklen Flaschen abgefüllt, halten sie sich länger und sind vor Sonnenlicht besser geschützt.

Die Haltbarkeit erhöht sich mit dem Harzanteil im Öl. Mit Zitrusöl versehene Massageöle halten sich etwa ein Jahr. Öle mit Orangen- oder Mandarinen-Duft sollten nach etwa einem halben Jahr aufgebraucht sein.

Mehrere Jahre haltbar sind Pflanzenöle, welche mit Extraktionen aus Vanille, Lotus, Rose oder Magnolie versehen sind.

Wenn das Massageöl nicht mehr verwendbar ist, wird dir die klebrige und milchige Konsistenz auffallen. In diesem Fall ist das Öl zu entsorgen. Wenn du es weiter verwendest, riskierst du Hautreizungen und Ausschläge.

Verträglichkeit

Wenn du wissentlich gegenüber bestimmten Stoffen empfindlich oder gar allergisch reagierst, ist es wichtig, die Liste der Inhaltsstoffe vor dem Massageöl-Kauf zu studieren.

Im Zweifelsfall empfiehlt sich ein Produkttest an einer unempfindlichen Hautstelle. Zeigen sich dort Rötungen oder Bläschen oder die Haut beginnt zu jucken oder zu brennen, ist vom Kauf des Öls abzusehen.

Inhaltsstoffe

Die Inhaltsstoffe bestimmen Anwendung und Wirkung eines Massageöls entscheidend mit. Dies betrifft das Basisöl ebenso, wie die zugesetzten ätherischen Öle. Pflanzenöle besitzen beste Hautpflege-Eigenschaften. Mandelöl, Kokosöl, Olivenöl oder Jojobaöl sind dabei hervorzuheben.

Massageöle auf der Basis von Paraffinen besitzen keine haut-pflegenden Eigenschaften. Die Gleitfähigkeit der Haut bleibt dafür länger erhalten. Wenn du das Massageöl häufig und auch für längere Massagen einsetzen möchtest, sind Öle mit Paraffinen eine gute Wahl.

Die ätherischen Öle sind nicht nur für den Duft des Produktes verantwortlich, sondern nehmen auch Einfluss auf unsere Stimmung und bestimmte Prozesse im Körper.

Informiere dich vorab über die Wirkungsweise von ätherischen Ölen und wähle passende Produkte aus. Ätherische Öle können entspannend, auflockernd oder schmerzstillend wirken.

Konsistenz

Damit die Gleitfähigkeit des Massageöls gewährleistet ist, solltest du auf eine dünne und ölige Konsistenz achten. Öle mit speziellen Inhaltsstoffen können auch etwas dickflüssiger beschaffen sein.

Bei längeren Massagen ist es von Vorteil, wenn das Öl nicht zu schnell von der Haut aufgenommen wird und die Gleitfähigkeit erhalten bleibt.

Herkunft

Massageöl kommt unmittelbar mit der Haut in Kontakt. Daher ist auf hochwertige Öle zu achten. Produkte aus biologischem Anbau schließen aus, dass mit billigen, künstlichen Aromen gearbeitet wurde, welche der Haut schaden können.

Nur Produkte aus ökologischem Anbau garantieren, dass keine schädlichen Zusatzstoffe enthalten sind, welche Hautausschläge oder Allergien verursachen können.

Einige Bio-Massageöle im Überblick

Greendoor Massageöl Orange

Als Basisöle wurden hier Jojobaöl, Aprikosenkernöl und Brokkolisamenöl verwendet. Das Produkt ist besonders samtig und pflegt die Haut sehr gut. Das zugesetzte Orangenöl enthält keine mineralischen Bestandteile oder Konservierungsstoffe. Es handelt sich um ein handgefertigtes deutsches Markenprodukt.

Bübchen Calendula Pflege Öl

Dieses Körperöl ist für die Massage von Babys und Kleinkindern geeignet. Ringelblumenöl schützt und pflegt die Haut. Weiterhin wird die Haut mit Feuchtigkeit versorgt. Das Öl kann auch im Windelbereich angewandt werden.

Naissance RELAX Massageöl

Hier wurde Jojoba als Basisöl eingesetzt. Ergänzt wird das Produkt durch ätherische Öle von Lavendel und Kamille. Das Öl ist frei von Parabenen, Sulfaten und künstlichen Zusatzstoffen und kann auch von Veganern vorbehaltlos benutzt werden.

Packungsgrößen

Für den Privatgebrauch bietet es sich an, Massageöl in kleinen Flaschen zu kaufen. Die Öle sind sehr sparsam im Gebrauch. Wird die Flasche geöffnet, entweicht der Duft und es gelangt Sauerstoff an das Produkt.

Dies beeinträchtigt die Haltbarkeit. Daher sollte lediglich im therapeutischen Bereich, wo täglich über mehrere Stunden massiert wird, auf großzügigere Packungsgrößen zurückgegriffen werden.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Massageöl

Massageöl ist ein wahrer Alleskönner. Das Öl kann deine Muskeln lockern, dich besser einschlafen lassen und sinnliche Erlebnisse begleiten. Die Wirkung und Anwendung von Ölen für Gesundheit und Wohlbefinden ist nicht neu – aber immer wieder ein ganz persönliches Erlebnis.

Seit wann werden Massageöle bereits als Heilmittel genutzt?

Öle werden seit Jahrtausenden als Heilmittel benutzt. Bereits in den überlieferten Schriften der alten indischen Heillehre Ayurveda fanden sich Hinweise auf die Wirkung von Pflanzenölen auf Körper und Seele.

Die Lehre hat auch nach mehr als 5.000 Jahren weiterhin Bestand und die Inder nutzen Pflanzenöle zur allgemeinen Stärkung und Kräftigung und behandeln sogar chronische Leiden damit.

Die Öle werden mit verschiedenen Kräutern angereichert und entsprechend deren Heilwirkung eingesetzt. Die schonende Verarbeitung der verwendeten Samen, Nüsse oder Pflanzenauszüge ist dabei besonders wichtig, nur so bleibt die Wirkung der Inhaltsstoffe erhalten.

In unseren Breiten werden Öle seit dem Mittelalter als Heil- und Pflegemittel angewendet. Ein Vorreiter der Behandlung mit Ölen war Hippokrates. Der griechische Arzt beschrieb ausführlich, wie es gelingt, mithilfe von Ölen zu einer gesunden Lebensweise zurückzufinden.

Was sind die hauptanwendungsgebiete von Massageölen als Heil- und Pflegemittel?

  • Muskelschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Rheuma
  • Gefäßerkrankungen
  • Stress
  • psychische Störungen
  • Menstruationsbeschwerden
  • Lähmungserscheinungen

Wozu werden Massageöle eingesetzt?

In der physiotherapeutischen Praxis haben Massageöle ihren festen Platz. Die Öle werden eingesetzt zum Kneten, Lockern und Dehnen der verschiedenen Hautpartien. Die Wirkung von Massageölen ist damit aber noch lange nicht erschöpft. Die Öle pflegen die Haut, verbessern die Durchblutung und können auch entschlackend wirken.

Durch den Einsatz von Massageölen können die Muskeln gelockert werden und Verspannungen lösen sich. Damit sind die Produkte auch für Sportler interessant, welche nach dem Training eine möglichst schnelle Regeneration der beanspruchten Muskelgruppen erzielen möchten.

Was hat es mit dem Basisöl in Massageölen auf sich?

Jedes Massageöl besteht aus einem Basisöl. Hierfür lassen sich prinzipiell alle kaltgepressten Öle nutzen. Diese Produkte werden weniger schnell ranzig und halten sich länger als einfache Öle. Theoretisch könnten Massagen auch allein mit den Basisölen durchgeführt werden. Doch wo bliebe die wohltuende Wirkung der verschiedenen Aromen auf Körper und Seele?

Zum eigentliche Wellnessprodukt wird das Öl erst durch den Zusatz entsprechender ätherischer Öle, welche Entspannung bringen, schlechte Laune vertreiben oder Muskelkater und Schmerzen lindern.

Besonders beliebt dabei sind Lavendel und Jasmin zur allgemeinen Entspannung, Sandelholz für seine anregende Wirkung oder der betörende Duft der Rose, welcher alle Sinne anspricht.

Ist Massageöl auch für Babys eine Option?

Aufgrund der enthaltenen ätherischen Öle sind herkömmliche Massageöle nicht für Babys und Kleinkinder geeignet. Es empfiehlt sich, ein sanftes Babyöl für die Massage einzusetzen. Ätherische Öle sind zu aggressiv und könnten bei kleinen Kindern Allergien auslösen.

Eine Ausnahme bildet Lavendelöl. Dieses kann zur Beruhigung ins Badewasser gegeben werden.

Schwangere sollten bei der Verwendung von Massageöl mit ätherischen Ölen ebenfalls Vorsicht walten lassen und besser vorab mit einem Arzt sprechen.

Weiterführende Quellen und Literatur


[1]  https://www.schmerzhilfe.de/massagegeraete/massageoel/


[2]  https://www.verbraucherwelten.de/schoenheit-gesundheit/massageoel/


[3]  http://www.ratgeber-wellness.com/Wellnessprodukte/Massageoele.htm


[4]  https://derma-net-online.de/massageoel/

Bildquelle: unsplash.com / Christin Hume

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