Hand mit Blumenblättern

Willkommen bei unserem großen Handcreme Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Handcremes. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Handcreme zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Handcreme kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit der richtigen Handcreme pflegst du deine Hände optimal und schützt sie z. B. vor Kälte, Austrocknung oder Rissen. Besonders im Winter ist die Benutzung von Handcreme sehr wichtig.
  • Für jeden individuellen Hauttypen gibt es spezielle Cremes, die auf deine Hautbedürfnisse eingehen. Dafür musst du nur wissen, welchen Hauttypen du hast.
  • Handcremes für trockene oder empfindliche Haut beugen spröden und rissigen Händen vor. Handcremes für reife Haut unterstützen die Regenerationsleistung der Haut.

Handcreme Test: Favoriten der Redaktion

Die beste Hand- und Nagelcreme

Bei der Reamin Handcreme handelt es sich um einen Spender mit großem Inhalt, den du am besten auf dem Waschbecken abstellen kannst. Die Creme ist geeignet für trockene und spröde Hände. Alle Inhaltsstoffe sind hochwertig und sehr verträglich – die Creme ist auch für Allergiker geeignet.

Diese Handcreme zieht schnell in die Haut ein und spendet viel Feuchtigkeit. Wenn du trockene und spröde Hände hast, oder handwerklich arbeitest, wird dir diese Handcreme gut tun.

Die beste preiswerte Handcreme

Die Florena Handcreme mit Aloe Vera ist für normale sowie trockene Haut geeignet. Für ihren günstigen Preis ist die Qualität dieser Creme stimmig. Durch die Zugabe von Aloe Vera spendet diese Handcreme besonders viel Feuchtigkeit.

Die Florena Handcreme Aloe Vera Vegan zieht schnell in die Haut ein und ist sehr reichhaltig. Daher ist sie im Verbrauch sehr sparsam und hält lange an. Auch der Preis dieser Handcreme überzeugt. Günstiger findet man kaum eine Handcreme mit so guter Wirkung.

Die beste Handcreme für sehr trockene und empfindliche Haut

Die L’Occitane Karité Handcreme wirkt besonders bei spröden Händen. Die L’Occitane Karité Handcreme überzeugt mit einer geringen Einwirkungszeit und verspricht viel Feuchtigkeit. Außerdem enthält die Handcreme Vitamine zur Pflege der Haut.

Die Handcreme kann sehr leicht auf der Haut verteilt werden und zieht dabei schnell ein. Zudem fettet die Handcreme nicht. Suchst du nach einer Creme, die sehr trockene Hände pflegt, eignet sich diese Creme für dich.

Die beste Handcreme mit Vitaminen

Die LINDESA K Handcreme mit Kamille eignet sich besonders für trockene und strapazierte Hautpartien. Auch rissige Haut wird optimal geschützt und mit Vitaminen versorgt. Sie überzeugt zudem durch ihre reinen Inhaltsstoffe.

Nach der kurzen Einwirkungszeit der Creme hinterlässt sie auch keinen fettigen Film auf der Haut, sodass die Hände nach dem Eincremen wieder einsatzbereit sind.

Die beste Handcreme für beanspruchte Haut

Die HAKA Haut- und Handcreme Kamille sorgt für doppelten Schutz – bei empfindlicher und trockener Haut. Sie schützt die Hände und lindert sogar Risse in der Haut.

Ihre Einwirkungszeit ist gering und sie spendet ausreichend Feuchtigkeit für empfindliche und trockene Hände. Wenn du Wert auf schnell einziehende und feuchtigkeitsspendende Handcremes legst, dann passt die HAKA Haut- und Handcreme Kamille zu dir.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Handcreme kaufst

Was kostet Handcreme?

Handcreme kannst du in allen Preisklassen erwerben – abhängig von ihrer Qualität, Marke und Wirkungsformel. Manche Handcremes bekommst du bereits für unter 2 Euro, die meisten Handcremes liegen im Durchschnitt jedoch bei ca. 5-7 Euro. Bei guter Qualität zahlst du aber auch 10-15 Euro oder sogar 20-30 Euro für eine Handcreme.

Da viele Handcremes sehr reichhaltig sind und du bei jedem Eincremen wirklich nur eine kleine Menge Handcreme verwenden musst, kann es sich lohnen, bei sehr strapazierten und spröden Händen in eine etwas teurere und qualitativ hochwertige Handcreme zu investieren.

Wo kann man Handcreme kaufen?

Wenn du Handcreme kaufen möchtest, wirst du keine Schwierigkeiten haben, diese zu finden. Denn es gibt viele Einkaufsmöglichkeiten – stationär und online.

Handcreme bekommst du in vielen verschiedenen Geschäften und Online-Shops. Wenn du gesundheitliche Beschwerden hast und deswegen eine besonders intensive und pflegende Handcreme benötigst, kannst du dich am besten in einer Apotheke beraten lassen. Aber auch Kosmetikgeschäfte wie Rituals, Body Shop und L’Occitane haben qualitativ hochwertige Produkte im Portfolio, die auf deine Bedürfnisse zugeschnitten sind.

Allzweck-Handcremes und günstigere Produkte findest du meist in Drogeriemärkten und auch in Warenhäusern. Für sehr spezielle Handcremes, bei denen du im ersten Moment nicht weißt, welches Geschäft du ansteuern solltest, kannst du einfach und bequem einen Online-Shop aufrufen und dir die Handcreme nach Hause liefern lassen. Die nachstehende Tabelle zeigt dir die gängigsten Einkaufsmöglichkeiten von Handcreme und Handpflegeprodukten.

Typ Beispiel
Apotheke
Drogeriemarkt DM, Rossmann
Kosmetikgeschäfte  Body Shop, Rituals
Parfümerie  Douglas, Pieper
Warenhäuser  Galeria Kaufhof, Karstadt, Müller
Online-Shops  amazon.de, ebay.de, otto.de

Für mehr Informationen kannst du die Webseiten der oben genannten Shops besuchen.

Worauf solltest du beim Kauf einer Handcreme achten?

Wie bei Lebensmitteln spielen Inhaltsstoffe auch in Handcremes eine große Rolle. Daher solltest du dich vor dem Kauf einer Handcreme gut informieren, welche Wirk- und Pflegestoffe verwendet werden.

Um deine Hände optimal zu schützen und zu pflegen, solltest du beim Kauf einer Handcreme auf die verwendeten Inhaltsstoffe achten.

Die Kosmetikindustrie setzt auf billig herzustellende Stoffe und hofft, dass sich viele Kunden nicht mit dem jeweiligen Inhalt der Handcremes auseinandersetzt.

foco

Wusstest du, dass früher Tierfette zur Herstellung von Handcremes verwendet wurden?

Vor 1911 enthielten alle Handcremes Tierfette. Diese zersetzten sich allerdings nach einer Zeit und wurden ranzig. 1911 entwickelte er mit dem Chemiker Isaac Lifschütz und dem Dermatologen Paul Unna die erste Wasser-in-Öl-Emulsion zur Hautpflege. Lifschütz verwendete Wollwachsalkohole (Eucerit) als Emulgator. Beiersdorf gab dieser Creme den Namen Nivea.

Oft besteht auch das Problem, dass viele Inhaltsstoffe unter den auf der Tube aufgedruckten Namen für Ottonormalverbraucher nicht identifizierbar sind.

Daher wollen wir dir einige Inhaltsstoffe und ihre verdeckten Namen vorstellen, die in deiner Handcreme besser nicht enthalten sein sollten.

In vielen Hautpflegeprodukten sind Inhalts- und Wirkstoffe enthalten, die der Haut langfristig schaden können. Daher achte vor dem Kauf einer Handcreme genau auf die Liste der Inhaltsstoffe.

Sicher empfindest du es auch als störend, wenn eine Handcreme nur langsam einzieht und sich ein fettiger Schmierfilm auf deiner Haut bildet. Solche Cremes enthalten meist Silikonöl (auch Dimethicone oder Methicone genannt), welches hautfremd ist und daher nicht vom Körper verarbeitet werden kann.

Durch Silikonöl wird die Haut kurzzeitig schön glatt und kleine Falten werden mit Silikon befüllt. Jedoch kann die Haut unter der Creme nicht atmen, was den Stoffwechsel verlangsamt und somit auch die hauteigene Regeneration.

Daher helfen diese Handcremes nicht bei deinem Hautproblem. Die Haut ist nach dem Abspülen der Creme noch genauso beschädigt wie zuvor. Um Silikonöl zu vermeiden, kannst du darauf achten, Cremes zu kaufen, auf denen „sofort einziehend“ steht. Denn diese Handcremes ziehen schnell in die Haut ein und es bleibt kein Fettfilm zurück. So wird deine Hand gut gepflegt, sie regeneriert sich und du musst nicht lange warten bis deine Hände wieder einsatzbereit sind.

Manche Handcremes enthalten Parabene wie beispielsweise Propyl-, Butyl- und Isobutylparabe. Diese sollen die Cremes länger haltbar machen. Doch sie können auch schädlich für die Haut sein, da sie unter Verdacht stehen, wie ein Hormon zu wirken oder Allergien auszulösen.

Genauso wie Parabene können auch Konservierungsmittel wie Methylisothiazolinon und Duftstoffe (gekennzeichnet mit Parfum/Fragrance oder Alpha-Isomethyl Ionone) Allergien auslösen. Duftstoffe werden meist dazu verwendet, um den Eigengeruch von Handcremes zu verdecken.

Babyhand umklammert Finger

Handcremes gibt es sowohl in zahlreichen Geschäften, als auch online zu kaufen. Egal ob alt oder jung – bei der Hautcreme kommt es meist auf den Hauttyp an. (Foto: Andreas Wohlfahrt / pexels.com)

Niedrig dosiert spendet Glycerin der Haut viel Feuchtigkeit. Bei zu hoher Dosierung kann Glycerin die Haut jedoch auch austrocknen und man hat das Bedürfnis, sich die Hände immer und immer wieder eincremen zu müssen. Daher solltest du darauf achten, dass Glycerin erst weiter hinten in der Auflistung des Tubeninhalts steht. Wird Glycerin bereits weit oben aufgeführt, solltest du besser eine andere Handcreme wählen.

Natürlich gibt es noch weitere “schädliche“ Inhaltsstoffe in Handcremes, doch wenn du die oben genannten Inhaltsstoffe vermeidest, steht einer optimalen Körperpflege nichts mehr im Weg.

Welche Handcreme ist die beste für Kinder und Männer?

Ob Handcremes für Frauen, Kinder oder Männer – entscheidend ist dein persönlicher Hauttyp.

Diese oft gestellte Frage lässt sich nur schwer beantworten, da es auch bei Kindern und Männer auf den jeweiligen Hauttyp und die Beschaffenheit der Haut ankommt. Häufig werden Handcremes als Frauenprodukt abgestempelt, jedoch sollten auch Männer ihre Haut- und Handpflege nicht vernachlässigen und sie regelmäßig pflegen. Folglich solltest du dich beim Kauf einer Handcreme an deinem Hauttyp und den verwendeten Inhaltsstoffen orientieren und dich nicht vom Design der Handcreme abschrecken lassen.

foco

Wusstest du, dass die Haut aus mehreren Schichten besteht?

Die Haut besteht, wie eine Zwiebel, aus mehreren Schichten. Diese sind miteinander Verbunden und ergänzen sich gegenseitig in ihren Funktionen. Die drei Schichten nennt man „Oberhaut“, „Lederhaut“ und „Unterhaut“.

Welche Alternativen gibt es zur Handcreme?

Neben Handcreme gibt es noch weitere Produkte, die deine Haut schützen und sie pflegen. Wir stellen dir hier einige Alternativprodukte vor, die ebenfalls für eine intensive und reichhaltige Handpflege sorgen.

  • Handbalsam
  • Handlotion
  • Handgel
  • Handpeeling
  • Handmasken

Handbalsam beispielsweise pflegt stark strapazierte Hände, die tägliche Arbeit verrichten. Dieser weist eine ähnliche Konsistenz zur Handcreme auf und fördert vor allem an kalten Tagen die Widerstandsfähigkeit von spröder und trockener Haut.

Besonders Handwerker sollten zu Handbalsam greifen, da dieser nicht nur schützt, sondern auch Schmerzen lindert. Kräuterextrakte wie Ringelblumen beruhigen gerötete und gereizte Hautstellen, Vitamin A sorgt für neue Widerstandsfähigkeit. Neben der Hautpflege schützt Handbalsam auch deine Nägel. Trockenen und brüchigen Nägeln kann damit entgegengewirkt werden.

Eine weitere Alternative stellt die Handlotion dar. Diese ist gegenüber Handcremes und Handbalsam etwas flüssiger in ihrer Konsistenz, was die Verteilung auf der Hand einfacher macht. Zudem zieht Handlotion schneller ein, nachdem man sie in die Haut einmassiert hat.

Handlotion wird auf Wasser- und Ölbasis hergestellt und mit Pflegestoffen wie Mandelöl oder Aloe Vera vermengt. Sie spendet der Haut zudem viel Feuchtigkeit, was neben der Pflegefunktion auch vor zu hoher Sonneneinstrahlung schützt. Durch UV-Strahlen, die die Haut austrocknen, erscheinen die Hände älter als sie sind. Diesem natürlichen Alterungsprozess können Handlotions vorbeugen.

Handgel ist nicht so bekannt und verbreitet wie Handcreme. Meist wird es zu Hygienezwecken verwendet. Es gibt jedoch auch Handgels, die sowohl die Haut als auch die Nägel schützen und pflegen.

Das Gel ist häufig in kleinen Tuben erhältlich, wodurch man es schnell und konzentriert auf die zu pflegende Stelle auftragen kann. Wenn du ein Handgel verwendest, kannst du deine Hände reichhaltig pflegen und verleihst deiner Haut viel Feuchtigkeit.

Eine besondere Pflege kannst du deinen Händen mit einem Handpeeling gönnen. In der kalten Jahreszeit ist es empfehlenswert, einmal pro Woche die Hände zu peelen, um einer Austrocknung der Hände vorzubeugen.

Ein Handpeeling sorgt dafür, dass deine Hände wieder schön weich und geschmeidig werden. Außerdem werden abgestorbene Hautschuppen gelöst.

Dadurch kann die Haut wieder besser atmen und Inhaltsstoffe von Cremes können besser und schneller in die Haut einziehen. Die Anwendung des Handpeelings ist dabei auch einfach: Das Peeling wird in die Haut einmassiert und nach einer kurzen Einwirkungsdauer wieder abgespült.

Nicht nur für’s Gesicht, sondern auch für die Hände gibt es mittlerweile Masken. Handmasken sind intensive Pflegeprodukte für die Hände und können genau wie Handpeelings einmal die Woche angewendet werden.

Dabei dringen Pflege- und Wirkstoffe der Maske tief in die Gewebeschichten der Hände ein und sorgen auch langfristig für genügend Feuchtigkeit und Pflegestoffe in der Haut. Besonders effektiv sind Handmasken bei trockenen und rissigen Händen, die nach der Anwendung wieder schön zart und weich werden.

Entscheidung: Welche Arten von Handcremes gibt es und welche ist die richtige für dich?

Handcremes gibt es für jeden Hauttyp und je nach individueller Hautbeschaffenheit. Die Auswahl ist vielfältig, daher möchten wir dir Cremes für die verschiedenen Hauttypen vorstellen. So kannst du das richtige Pflegeprodukt für dich finden und deine Hände optimal schützen.

Hier kannst du bereits sehen, welche Handcremes wir dir vorstellen möchten:

  • Handcreme für normale Haut
  • Handcreme für trockene Haut
  • Handcreme für fettige Haut
  • Handcreme für empfindliche Haut
  • Handcreme für reife Haut

Besonders an eisigen Wintertagen sind Handcremes und weitere Produkte zur Handpflege unerlässlich, um rissige und schmerzende Hände zu verhindern. Doch auch zu anderen Jahreszeiten ist Handcreme treuer Bestandteil einer jeden Handtasche. Hände, die weich und geschmeidig sind, machen einen gepflegten Eindruck und vor allem Frauen sind schöne Hände wichtig.

Es gibt verschiedene Cremes, die den Bedürfnissen des jeweiligen Hauttyps entsprechen. Damit die Handcreme richtig in die Haut einzieht und die gewünschte Wirkung erzielt, sollen im Folgenden die unterschiedlichen Handcreme-Arten vorgestellt werden. So kannst du herausfinden, welche Handcreme für dich die richtige ist, denn je nach Hauttyp bringen die einzelnen Handcremes Vorteile und Nachteile mit.

Wie schützt eine Handcreme für normale Haut und worin liegen Vorteile und Nachteile?

Wenn du normale Haut hast, kannst du dich freuen – denn sie benötigt geringere Aufmerksamkeit als andere Hauttypen. Bei Menschen mit normaler Haut ist die Haut im Gleichgewicht und beinhaltet ausreichend Fett und Feuchtigkeit.

Normale Haut ist der pflegeleichteste Hauttyp. Bei normaler Haut sind der natürliche Feuchtigkeitsgehalt und die Talgproduktion ausgeglichen, daher ist sie feinporig, glatt und wird gut durchblutet. Zudem haben Menschen mit normaler Haut auch keine Unreinheiten oder Schuppen. Trotzdem musst du aufpassen, dass deine Haut durch Umweltbelastungen nicht strapaziert wird.

Wenn du normale Haut hast, verwende Handcremes mit geringem Fettgehalt. Deine Haut enthält bereits genügend Fett und Feuchtigkeit, deswegen kann sie intensive Pflegeprodukte, die für trockene Haut gedacht sind, nicht so gut aufnehmen. Zurück bleibt meist ein fettiger Film auf der Haut, der als störend empfunden werden kann. Verwenden solltest du daher Handcremes, die Vitamin E enthalten.

Vorteile
  • Pflegeleichte Handcremes
  • Kein Bedarf an intensiven Pflegeprodukten
  • Passende Handcremes leicht auffindbar
Nachteile
  • Fettiger Schmierfilm auf der Haut bei zu hohem Fettgehalt

Da normale Haut mit aufsteigendem Alter jedoch trockener werden kann, ist dann eine feuchtigkeitsspendende Creme empfehlenswert. Cremes mit Aloe Vera sind hierbei von Vorteil, da sie leicht rückfetten.

Wie schützt eine Handcreme für trockene Haut und worin liegen Vorteile und Nachteile?

Menschen mit trockener Haut haben oft rissige und daher auch schmerzende Hände. Diese werden besonders leicht strapaziert und benötigen eine besonders aufmerksame Pflege.

Durch kalten Wind, trockene Heizungsluft oder vermehrtes Händewaschen werden deine Hände strapaziert – der Haut wird Feuchtigkeit entzogen. Die äußere Schutzhülle der Haut wird durch Wasser und Seife weiter aufgeweicht und wirkt dem Säureschutzmantel der Haut entgegen. Durch Kälte wird die Produktion von Lipiden in den Talgdrüsen verlangsamt. Zurück bleiben spröde Hände und schlimmstenfalls schmerzende Risse.

Trockene Haut ist zudem anfällig für Rötungen und Schuppen. Auch können sich frühzeitig Fältchen bilden. Daher ist es wichtig, deine Hand aufmerksam zu pflegen und ihr sowohl Fett als auch Feuchtigkeit zuzufügen, um die äußere Hautbarriere wieder zu stärken.

Für eine optimale Pflege ist bei trockenen Händen somit eine fetthaltige und feuchtigkeitsspendende Handcreme besonders empfehlenswert. Folgende Tipps solltest du beim Eincremen beachten: Creme deine Hände erst ein, nachdem du sie gründlich abgetrocknet hast, da die Creme auf trockener Haut besser wirken kann. Dabei ist wichtig, dass nicht nur die Handinnenfläche, sondern auch der Handrücken eingecremt werden.

Vorteile
  • Spendet Feuchtigkeit
  • Unterstützt Talgproduktion der Haut
  • Verhindert Faltenbildung
  • Beugt Schuppen, Rissen und Rötungen vor
Nachteile
  • Bei übermäßig trockenen Händen ist Handcreme nicht immer ausreichend

Bei trockenen Händen sind Inhaltsstoffe wie Glycerin und Sheabutter vorteilhaft, die Handcreme sollte aber auch Olivenöl oder weitere Inhaltsstoffe wie Nachtkerzenöl enthalten. Außerdem sorgen Kosmetika, die Harnstoffe wie Urea beinhalten, für Feuchtigkeit und helfen dabei, Wasser in der Haut zu binden. Zur Beruhigung rissiger Hände solltest du Handcremes wählen, die den Wirkstoff Dexpanthenol enthalten.

Wie schützt eine Handcreme für fettige Haut und worin liegen Vorteile und Nachteile?

Unreinheiten wie Pickel sind die ständigen Begleiter von Menschen mit fettiger Haut – Experten raten daher zu einer fettarmen und ölfreien Pflege.

Eine Überproduktion der Talgdrüsen sorgt dafür, dass deine Haut großporig, fettig und glänzend erscheint. Da die Haut meist schlecht durchblutet wird, neigen Menschen mit fettiger Haut oft zu Unreinheiten wie Pickeln oder Mitessern. Vorteilhaft ist jedoch, dass fettige Haut langsamer altert und du wahrscheinlich weniger Fältchen auf deinen Händen finden kannst, wenn du zum fettigen Hauttyp gehörst.

Vorteile
  • Reduziert die Talgproduktion
  • Beugt Pickeln und Mitessern vor
Nachteile
  • Alkohol ist oft verwendeter Inhaltsstoff

Pflegen kannst du fettige Hände am besten mit fettarmen sowie ölfreien Handcremes. Auch hier können Cremes mit Aloe Vera helfen, da sie nicht zu reichhaltig sind.

Wie schützt eine Handcreme für empfindliche Haut und worin liegen Vorteile und Nachteile?

Menschen mit empfindlicher Hand sollten darauf achten, dass die Widerstandsfähigkeit der Haut gestärkt wird – vor allem milde Handcremes helfen dabei, den Schutzmantel der Haut wieder aufzubauen.

Empfindliche Haut reagiert schnell auf Umweltbelastungen. Da unsere Hände ständig verschiedenen äußeren Einflüssen ausgesetzt sind, wird der pH-Wert belastet und der Säureschutzmantel der Haut verringert seine Widerstandskraft. Rötungen, trockene Haut, Juckreize oder die Bildung von Unreinheiten sind dabei keine Seltenheit.

Vorteile
  • Spendet Feuchtigkeit
  • Stellt den optimalen pH-Wert der Haut wieder her
  • Schützt vor Hautreizungen
  • Enthält keine allergieauslösenden Duftstoffe
Nachteile
  • Richtige Handcreme schwer zu finden

Vor allem milde Cremes spenden viel Feuchtigkeit und schützen empfindliche Haut optimal, da sie einen geringen pH-Wert aufweisen. Greif am besten auf Naturprodukte ohne Parfüm oder andere Duftstoffe zurück, um deine Hände zu pflegen.

Wie schützt eine Handcreme für reife Haut und worin liegen Vorteile und Nachteile?

Mit zunehmendem Alter benötigen die Hände eine intensivere Pflege als zuvor, denn die Regenerationsleistung des Körpers verlangsamt sich. Straffende Handcremes können hierbei Abhilfe schaffen.

Frauen ab 50 benötigen eine besondere Pflege ihrer Haut und Hände. Besonders die Hände sind geprägt von geringerer Elastizität, trockenen Hautpartien und Faltenbildung. Die verminderte Produktion von Kollagen, Elastin und Lipiden lässt die Haut schlaffer werden. Die Hautzellen, die sich bei steigendem Alter nicht mehr so gut regenerieren können, sorgen für zusätzliche Austrocknung und Spannungsgefühle auf der Haut.

Vorteile
  • Unterstützt die hauteigene Regenerationsleistung
  • Wirkt Spannungsgefühlen auf der Haut entgegen
  • Sorgt für straffere Haut
  • Bekämpft Austrocknung der Hände
Nachteile
  • Der Alterungsprozess kann nicht aufgehalten werden
  • Nur kurzfristige Wirkung

Somit solltest du bei reifer Haut straffende Pflegeprodukte verwenden, die Pflanzenwirkstoffe enthalten wie z. B. Sojaextrakt. Dieses regt die natürliche Kollagenproduktion wieder an und lässt die Hände straffer erscheinen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Handcremes vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Handcreme vergleichen und bewerten kannst. So wird dir die Entscheidung leichter fallen, ob eine bestimmte Handcreme die richtige ist für dich oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um die folgenden Vergleichskriterien:

  • Verpackung
  • Inhalt
  • Schnell einziehend
  • Feuchtigkeitsspendend
  • Vitamine
  • Duftstoffe
  • Parabene
  • Hautverträglich
  • Silikonöl
  • Paraffinöl

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat, und wie du diese einordnen kannst.

Verpackung

Handcremes sind in unterschiedlichen Verpackungen erhältlich – in der Tube, in der Dose oder im Spender.

Welche Verpackungsart die richtige für dich ist, das hängt von deinen individuellen Vorzügen ab. Viele Menschen kaufen jedoch Produkte zur Handpflege am liebsten in Tuben. So lässt sich die Creme nämlich nicht nur gut auf der Haut verteilen, sondern ist auch gut portionierbar und ist leicht transportierbar.

Wenn du Handcreme vor allem nach dem Händewaschen auftragen möchtest, so eignet sich für dich jedoch ein Spender am besten, den du auf dem Waschbecken platzieren kannst. So vergisst du nicht, dir die Hände häufig einzucremen. Dies ist vor allem bei sehr trockener und rissiger Haut eine gute Methode.

Inhalt

Die Menge an Creme, die ein Behältnis enthält, gibt dir einen Hinweis darauf, wie lange du mit einer Handcreme auskommst.

Viele Handcremes bekommt man in einer Standard-Tube von 100 ml. Besonders Hautschutzcremes, die für die Handtasche oder das Flugzeug geeignet sind, beinhalten nur 50 ml. Wenn du weißt, dass du sehr häufig Handcreme verwendest, solltest du daher genau darauf achten, wieviel Creme eine Tube enthält. So kannst du besser abschätzen, wann du wieder eine neue Creme kaufen musst.

Gerade wenn du eine Handcreme noch nicht kennst und ausprobieren möchtest, eignet sich jedoch eine etwas kleinere Tube. Kommst du nicht mit dem Produkt zurecht, so hast du zweifach gespart – am Preis und an der Menge.

Handcreme in Tube

Handcremes sind in unterschiedlichen Verpackungen erhältlich – in der Tube, in der Dose oder im Spender. Welche Verpackungsart die richtige für dich ist, das hängt von deinen individuellen Vorzügen ab. (Foto: stux / pixabay.com)

Schnell einziehend

Zieht deine Handcreme schnell ein, so sind deine Hände wieder schneller einsatzbereit und können Arbeit verrichten.

Wenn Handcremes eine lange Einwirkzeit haben und zudem auch noch einen schmierigen Fettfilm auf der Haut hinterlassen, dann wird dies oft als störend empfunden. Denn das Hände eincremen erfolgt meist zwischendurch und muss schnell gehen.

Viele Berufstätige – darunter Handwerker – leiden an trockenen und spröden Händen. Um Schmerzen zu lindern und weitere Strapazen zu vermeiden, wird Handcreme oft während der Arbeit verwendet. Zieht die Handcreme jedoch nicht schnell genug ein, so wird der Arbeitsprozess verzögert. Daher sind Kosmetika mit einer geringen Einwirkungsdauer ein wichtiges Kriterium vor dem Kauf einer Handcreme.

Feuchtigkeitsspendend

Viele Menschen klagen über trockene Hände – feuchtigkeitsspendende Handcremes schaffen hier Abhilfe.

Kalte Wintertage, die trockene Heizungsluft oder häufiges Händewaschen – all das entzieht der Haut Feuchtigkeit. Wenn du unter trockenen und rissigen Händen leidest, solltest du daher eine Handcreme verwenden, die deiner Haut viel Feuchtigkeit spendet.

Oftmals ist auf den Handcremes vermerkt, dass du sie extra bei trockener Haut verwenden solltest. Jedoch wirkt nicht jede Handcreme gleich gut. Daher solltest du auf Erfahrungsberichte anderer Nutzer zurückgreifen. Oder du schaust auf unsere Vergleichstabelle. Hier haben wir dir feuchtigkeitsspendende Handcremes zusammengestellt.

Vitamine

Handcremes, in denen Vitamine enthalten sind, pflegen deine Hände auf besondere Weise.

Vitamin E schützt die Zellen in deiner Haut und pflegt deine Hände. Es wird neben Handcremes auch in Sonnencremes verwendet, da es fettlöslich ist.

Auch Vitamin A ist fettlöslich und kann wie Vitamin E nur über die Nahrung in den Körper aufgenommen werden. Da der Körper selbst diese wichtigen Vitamine nicht produzieren kann, ist es vorteilhaft, wenn sie in deiner Handcreme enthalten sind.

Auch Vitamin C darf in deiner Handcreme nicht fehlen, denn es kann die Haut bei der Herstellung von Proteinen unterstützen. Dies führt zu einer elastischeren Haut.

Oftmals wird nicht angegeben, wie hoch die Konzentration der verwendeten Vitamine in der Handcreme ist. Daher kannst du schlecht abschätzen, wie effektiv die Wirkung ist. Dennoch schadet der Blick auf die Inhaltsstoffe einer Handcreme nicht – Vitamine sind immer ein Pluspunkt.

Duftstoffe

Duftstoffe in Kosmetika können Allergien auslösen – Vorsicht ist geboten.

Um den oft unschönen Eigengeruch der Handcreme zu überdecken, werden Duftstoffe eingesetzt. Diese wohlriechenden Stoffe verwöhnen nicht nur die Hände, sondern auch den Geruchssinn.

Doch aufgepasst! Viele Menschen reagieren auf die verwendeten Duftstoffe. Vor allem diejenigen unter euch, die empfindliche Haut haben und Allergiker sind, sollten zu einer Handcreme ohne Duftstoffe greifen.

Um herauszufinden, ob eine Handcreme Duftstoffe beinhaltet, ist ein Blick auf die Inhaltsstoffe der Creme ratsam. Doch oft lässt sich aus den vielen unbekannten Namen nicht erkennen, was Duftstoffe sind und was nicht. Hierbei hilft dir codecheck.info weiter. Wenn du dich noch nicht für eine Handcreme entschieden hast, kannst du aber auch einfach auf unserer Vergleichstabelle sehen, welche Handcreme keine Duftstoffe enthält.

Parabene

Parabene gelten als bedenklicher Inhaltsstoff in einer Handcreme.

Ein Wirkstoff, den du in deiner Handcreme vermeiden solltest, sind Parabene. Diese sind auf der Verpackung mit Propyl-, Butyl- oder Isobutylparabe gekennzeichnet. Hier gilt: Je weiter oben der Stoff in der Inhaltsliste zu finden ist, desto höher die Konzentration und somit das Risikopotenzial.

Parabene werden dazu verwendet, Handcremes länger haltbar zu machen. So kannst du deine Handcreme nach Anbruch der Tube noch sehr lange benutzen. Jedoch bergen Parabene auch Gefahren. Denn sie stehen im Verdacht, wie ein Hormon zu wirken.

Neben hormonellen Nebenwirkungen können Parabene aber auch Allergien auslösen. Daher solltest du darauf achten, dass deine Handcreme vorsichtshalber keine Parabene enthält.

Wenn du dir nicht sicher bist, ob in deiner Handcreme Parabene verwendet wurden, informier dich auf codecheck.info oder schau dir unsere Vergleichstabelle zu verschiedenen Handcreme-Produkten an.

Hautverträglich

Hautunverträglichkeiten können von verschiedenen Inhaltsstoffen hervorgerufen werden. Daher ist ein Blick auf die enthaltenen Stoffe deiner Handcreme sehr wichtig.

Wie bereits erwähnt, können Duftstoffe und Parabene Allergien auslösen, wenn sie in deiner Handcreme enthalten sind. Den gleichen Effekt haben auch Konservierungsstoffe wie Methylisothiazolinon oder sogar natürliche ätherische Öle.

Wer also unter einer Kosmetikallergie oder Kontaktallergie leidet, der sollte auf spezielle Handcremes für Allergiker zurückgreifen, um keine Risiken einzugehen.

Da es oftmals auch zu kleineren Hautirritationen kommen kann, ist es ratsam, allergieauslösenden Stoffen aus dem Weg zu gehen und entsprechende Handcremes nicht zu kaufen. Daher ist dieses Kaufkriterium sehr wichtig und sollte auf jeden Fall Beachtung finden.

Silikonöl

Silikonöl in Handcremes haben eine deutliche Schattenseite, denn sie bekämpfen deine Hautprobleme nicht – sie verlangsamen die Regenerationsleistung deiner Haut.

Silikone sind ein oft verwendeter Inhaltsstoff in Kosmetikprodukten. Namen wie Dimethicone, Cylomethicone, Cyclopentoxilase oder Dimethiconol deuten auf Silikone hin. Sie gelten als lange haltbar, sind kostengünstig in der Produktion, trotzen Temperaturschwankungen und dienen als Schmiermittel.

Hinzu kommt, dass Handprodukte, die Silikone beinhalten, für einen wasserabweisenden Schutzfilm auf der Haut sorgen. Dieser wirkt einem Feuchtigkeitsverlust entgegen. Silikone sind zudem nicht dafür bekannt, allergieauslösend zu sein. Alles in allem klingt die Verwendung von Silikonen auf den ersten Blick plausibel und vorteilhaft.

Jedoch verbessern Silikone den Zustand der Haut nicht – eher im Gegenteil. Denn Silikone helfen der Haut nicht beim Regenerieren, sondern sorgen nur für ein oberflächlich schönes Hautbild, da es sich beim Silikonöl um einen hautfremden Stoff handelt. Dieser kann vom Körper nicht verarbeitet werden. Kurzzeitig erzielst du den Effekt, dass deine Haut sich schön glatt und weich anfühlt, da sich das Silikonöl in kleine Fältchen gesetzt hat, die sich auf der Hautoberfläche befinden.

Die Haut kann unter der mit Silikonöl bestückten Handcreme jedoch nicht atmen und der Stoffwechsel und die Regenerationsleistung der Haut verlangsamen sich.

Daher: Finger weg von Handcremes, die Silikonöl enthalten! Sie helfen deinem Hautproblem nicht, sondern täuschen dich nur.

Bei codecheck.info oder in unserer Vergleichstabelle kannst du wieder nachlesen, welche Handcremes mit Silikonöl du dir besser nicht zulegen solltest.

Paraffinöl

Paraffinöl ist höchst umstritten – und sollte am besten nicht in deiner Handcreme vorkommen.

Trotz einiger stichhaltiger Vorteile für die Verwendung von Paraffinöl in Handcremes wie die lange Haltbarkeit, die kostengünstige Herstellung, die schützende Wirkung auf der Haut und seine Geruchs- und Geschmacklosigkeit ist Paraffinöl umstritten.

Meist kannst du Paraffinöl unter den Namen Paraffinum liquidum, Petroleum, Petrolatum, Isoparaffin, Ceresin, Microcrystalline Wax (Vaseline), Mineralwachs/-öl oder Ozokerite in der Inhaltsstoffliste erkennen.

Paraffin wird als Erdöl gewonnen und steht genau wie Silikonöl im Verdacht, von der Haut nicht aufgenommen zu werden und die Regerationsleistung der Haut zu verlangsamen. Denn die Haut kann durch die dicke Fettschicht der Creme nur schlecht atmen und trocknet auf Dauer aus. Auch die Bildung von Falten wird bei der Verwendung von paraffinhaltigen Cremes gefördert.

Aus diesem Grund solltest du auch diesen Inhaltsstoff in deiner Handcreme vermeiden und dich auf codecheck.info oder auf unserer Vergleichstabelle informieren.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Handcreme

Wie oft solltest du Handcreme am Tag verwenden?

Die Verwendung von Handcreme ist abhängig von deinen individuellen Bedürfnissen und Pflegeansprüchen.

Wie oft du Handcreme verwendest, hängt von deinem persönlichen Bedarf ab. Gerade im Winter wirst du dir die Hände mehrmals täglich eincremen müssen, um Austrocknung und Rissen vorzubeugen. Bei besonders beanspruchten Händen solltest du zudem nach jedem Hände waschen Handcreme benutzen.

Es gibt Gerüchte, dass das häufige Verwenden von Produkten zur Körperpflege die Haut abhängig macht. Dies kann jedoch widerlegt werden, denn auch wenn du langfristig deine Hände mehrmals täglich eincremst, nimmt deine Haut die Fettproduktion wieder von alleine auf. Folglich ist es ratsam, regelmäßig Handcreme zu verwenden, damit deine Haut langfristig mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt wird und diese auch speichern kann.

Yael AdlerHautärztin

Wasser und Seife zerstören den natürlichen Hautschutz. Der Körper kommt nicht mehr nach ihre natürliche Barriere wieder aufzubauen, die aus Fett und Feuchtigkeit besteht. Aus diesem Grund ist die Benutzung von guten und passenden Handcremes dringend zu empfehlen

(Quelle: www.youtube.com)

Kann man Handcreme auch fürs Gesicht benutzen?

Die Haut passt sich äußeren Einflüssen an – daher ist sie je nach Körperteil auch anders beschaffen. Empfehlenswert ist somit, unterschiedliche Cremes für die unterschiedlichen Bedürfnisse deiner Haut zu verwenden.

Grundsätzlich kann man kurzfristig Handcremes auch fürs Gesicht benutzen. Langfristig ist dies jedoch nicht zu empfehlen. Der Grund dafür ist, dass die Hautbeschaffenheit von Händen und Gesicht verschieden ist.

Denn die Haut auf den Händen ist viel dicker als im Gesicht. Dies liegt daran, dass die Hände durch alltägliche Arbeiten deutlich mehr strapaziert werden als die Gesichtshaut. Die Hornhaut an den Händen hilft dabei, die Haut zu schützen.

Außerdem sitzen an den Händen viel mehr Schweißdrüsen. Im Gesicht wird dafür mehr Talg produziert, damit die Haut dort schön weich und geschmeidig ist. Daher solltest du für die Gesichts- und Handpflege unterschiedliche Produkte und Cremes verwenden.

Aber du kannst auch neben Cremes einiges zur Bewahrung einer schönen und gesunden Haut tun.

Bereich Beschreibung Abhilfe
Feuchtigkeit Die Haut braucht Feuchtigkeit, um seine Barrierefunktion beizubehalten. Am Tag solltest du mindestens 2 Liter Wasser trinken und regelmäßig Feuchtigkeitscreme verwenden. Außerdem meide Alkoholisches sowohl den Konsum als auch das Auftragen auf die Haut (Alkoholgehalt in Schönheitsprodukte beachten).
Sonnenschutz Sonnenstrahlung haben negative Wirkungen auf die Haut aufgrund der schädigenden UV-Strahlen. Bei Aufenthalten in der prallen Sonne Sonnencremes mit mindestens einem Sonnenschutzfaktor von 20 auftragen. Des weiteren offene Hautstellen mit Kleidung oder Kappe verdecken.
Reinigung Auf der Haut bleiben tote Hautzellen, die entfernt werden müssen, damit neue gesunde Hautzelle entstehen können. Zweimal am Tag das Gesicht waschen. Am besten einmal in der Früh und am Abend mit Wasser ohne sonstige Mittel ist ausreichend, aber du kannst noch spezielle Produkte verwenden.
Stress Dein innerliches Wohlbefinden beeinflusst deine Haut. Bei zu viel Stress reagiert die Haut mit Irritationen. Generell kann man durch eine gesunde ausgewogene Ernährung mit reichlich Vitamin C ein Schutz für die Haut aufbauen. Daneben kannst du durch Sport Stress abbauen und beiläufig werden verstopfte Poren geöffnet.

Wie stellt man Handcreme selber her?

Handcreme selber machen ist kinderleicht – du brauchst nur die richtigen Zutaten, die deinen Hauttyp unterstützen und deine Haut am besten mit Pflege- und Wirkstoffen versorgen.

Handcreme selbst herstellen ist einfach und nimmt nur wenig Zeit in Anspruch. Je nach Hauttyp kannst du deine persönliche Handcreme mixen, die dir am besten hilft und deine Hände mit einer Extraportion Pflege versorgt.

Um deiner Handcreme eine gewisse Konsistenz zu geben, benötigst du grundsätzlich Zutaten wie Bienenwachs, Sheabutter, Mangobutter oder Kakaobutter. Je nach individueller Hautbeschaffenheit kannst du unterschiedliche Pflegestoffe wie beispielsweise Jojobaöl, Aprikosenkernöl, Mandelöl, Kokosöl oder Olivenöl wählen.

Nachdem du deine Wunschzutaten vermengt hast, kannst du diese entweder in der Mikrowelle oder im Wasserbad in einen flüssigen Zustand bringen und verrühren. Für einen guten Duft kannst du ein paar Tröpfchen Zitronenaroma, Vanille oder Lavendelöl hinzufügen. Fülle die flüssige Creme in ein hübsches Handcreme-Behältnis deiner Wahl.

Anschließend muss die Creme abkühlen. Dazu kannst du den Behälter am besten für einige Zeit in den Kühlschrank stellen. Und schon ist deine persönliche Handcreme fertig!

Für exakte Rezeptbeschreibungen empfehlen wir dir, bei Google.de oder YouTube.de nach Do-it-yourself-Tipps für Handcremes zu suchen. So kannst du dir die komplette Zubereitung ansehen und sie dann ganz einfach nachmachen. Hier kannst du bereits ein Beispiel sehen:

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.neutrogena.de/hautpflege-beratung/trockene-haut/fakten

[2] http://www.haut.de/haut/handpflege/einleitung/

Bildnachweis: Roman Kraft / unsplash.com

Warum kannst du mir vertrauen?

Laura arbeitet als Kosmetikerin und kennt sich somit bestens mit den verschiedensten Pflegeprodukten aus. Ihre zusätzliche Ausbildung als Maskenbildnerin macht sie zur echten Expertin in Sachen Beauty.