Willkommen bei unserem großen Haaröl Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Haarölen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Haaröl zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein Haaröl kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Haaröl ist das Richtige für dich, wenn du nach einer Alternative zur Haarmaske suchst und es nach der Haarwäsche auch mal schnell gehen soll. Ins feuchte Haar einmassieren und trocknen lassen – die Anwendung ist simpel und sorgt trotzdem für sofort sichtbare Pflegeergebnisse.
  • Haaröle bieten den Vorteil, dass sie dem Haar besonders viel Feuchtigkeit spenden. Sie versorgen strapaziertes und trockenes Haar mit nährenden Inhaltsstoffen und verleiht ihnen Glanz.
  • Sehr gute Haaröle enthalten wertvolle, teils nur natürliche Wirkstoffe und kosten um die 20 €. Auch im mittleren und unteren Preissegment kosten die Haaröle zwischen 5 und 15 €. Teilweise sind diese auch ohne Silikone erhältlich.

Haaröl Test: Favoriten der Redaktion

Das beste Allround Haaröl

Das Wella SP Luxe Oil ist ein leichtes Haaröl mit Arganöl zur täglichen Anwendung. Bereits nach wenigen Verwendungen soll sich das Haar geschmeider anfühlen und seinen Glanz zurückgewinnen. Auch schützt dieses Öl vor Hitze und anderen Belastungen.

Dieses Haaröl zeichnet sich zudem durch das gute Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Suchst du nach einem leichten und pflegenden Öl, ist dieses Produkt eine gute Wahl.

Das beste Haaröl ohne Silikone

Mit seinen hochwertigen und natürlichen Inhaltsstoffen ist das ACARAA Haar-Öl ideal, um sprödes und brüchiges Haar wieder gesunden zu lassen. Es eignet sich für alle Haartypen und sorgt dafür, dass das Haar nach der Anwendung wieder seidig glänzt und an Geschmeidigkeit gewinnt.

Dieses Pflegeprodukt ist frei von Silikonen, Parabenen und Mineralölen. Dafür aber enthält es tiefenwirksames Cacayöl, Arganöl, Mandelöl und Jojoba-Öl. Suchst du ein leichtes und wirksames Haaröl, das du täglich verwenden kannst, ist dieses Produkt eine gute Wahl.

Das beste Haaröl aus dem Friseurbedarf

Wella Oil Reflections ist ein Haaröl mit einer angenehmen Konsistenz. Es enthält Macadamiasamenöl, Avocadoöl und Vitamin E, was das Haar nicht nur nährt, sondern auch schützt. Es ist komfortabel anzuwenden und durch den Pumpspender außerdem sehr gut zu dosieren.

Suchst ein Haaröl aus dem Friseurbedarf, welches dein Haar wieder geschmeidig aussehen lässt und außerdem sehr ergiebig ist, könnte das Wella Oil Reflections gut für dich geeignet sein.

Das beste Haaröl für trockenes Haar

Das Bonacure Pflegeöl von Schwarzkopf überzeugt durch sichtbare Pflegeergebnisse. Das Haaröl aus dem Friseurbedarf hat eine leicht flüssige Konsistenz und lässt das Haar nach der Anwendung nicht ölig oder fettig wirken. Neben den Silikonölen enthält das Bonacure Haaröl auch Anteile von Sonnenblumen- und Arganöl.

Das beste vegane Haaröl

Das SatinNaturel Bio Arganöl ist ein hochwertiges Öl, das das Haar schnell und zuverlässig mit Feuchtigkeit versorgt. Die Rohstoffe für dieses Öl stammen aus nachhaltiger Landwirtschaft, zudem ist dieses Öl vegan, glutenfrei, frei von GMO, und wurde nicht an Tieren getestet.

Auch kann dieses Öl nicht nur für das Haar, sondern auch für Haut und Nägel verwendet werden. Suchst du nach einem pflegenden, nährenden und feuchtigkeitsspendenden Öl für den ganzen Körper, ist dieses Produkt empfehlenswert.

Ratgeber: Fragen, mit denen Sie sich beschäftigen sollten, bevor Sie ein Haaröl kaufen

Für wen eignet sich ein Haaröl?

Haaröl enthält nährende, meist reichhaltige Öle, die das Haar mit Feuchtigkeit versorgen sollen. Dabei wird das Öl vom Haar absorbiert und pflegende Substanzen wirken im Inneren des Haars.

Durch die Anwendung von Haarölen wird vor allem trockenes und sprödes Haar gepflegt und veredelt.

Gleichzeitig umhüllen die Öle das Haar wie ein Schutzschild, um es vor äußeren Einflüssen wie Kälte und Hitze zu bewahren.

Daher ist Haaröl genauso auch für gesundes, feines Haar geeignet, um Haarschäden vorzubeugen. Haaröle bieten den Vorteil, dass sie sofort nach der Anwendung für mehr Glanz und Geschmeidigkeit sorgen.

Haaröl spendet dem Haar Feuchtigkeit und lässt es glänzend und geschmeidig aussehen.

Wie wird Haaröl angewendet?

Die geläufigste Methode, Haaröl anzuwenden, ist die Anwendung im gewaschenen, feuchten Haar. Auf diese Art zieht das Öl gut ins Haar ein und wirkt wie eine nährende Kur und sorgt beim Föhnen für eine Art Hitzeschutz.

Für eine reinigende Wirkung kann es aber auch vor der Haarwäsche ins Haar einmassiert und dann mit Shampoo wieder ausgespült werden. Auch im trockenen Haar kann es Anwendung finden.

foco

Wusstest du, dass du Haaröl nur in die Längen geben solltest?

Solltest du Haaröl auf das gewaschene Haar geben, ohne es danach auszuwaschen, empfehlen wir dir, das Öl nur auf die Längen der Haare zu geben. Wenn du es auf deinen Ansatz gibst, sehen sie extrem fettig und ungewaschen aus.

Wieviel kostet ein gutes Haaröl?

Haaröle sind in jedem Preissegment zu finden. Bekommt man in der Drogerie bereits Produkte für ca. 3 € pro 100 ml, so kann man im Fachhandel auch Haaröle namhafter Kosmetikhersteller für bis zu 40 € pro 100 ml erstehen.

Ein hoher Preis entsteht häufig durch die Verwendung hochwertiger oder biologisch zertifizierter Öle.

Empfehlenswert sind jedoch auch schon die mittelpreisigen Produkte. Die meisten guten Haaröle liegen bei einem Preis zwischen 10 € pro 100 ml und 15 € pro ml.

Je nach Bedürfnissen der Haare und je nach dem, auf welche Inhaltsstoffe Wert gelegt wird, kann aber auch die Verwendung eines teureren Produktes Sinn machen.

Haaröl Preis
günstig 3 Euro pro 100 ml
mittelpreisig 10-15 Euro pro 100 ml
teuer bis zu 40 Euro pro 100 ml

Was für eine Konsistenz hat Haaröl?

Auch verschiedene Öle können unterschiedliche Konsistenz haben. Die einen sind eher dickflüssig, andere hingegen können sehr flüssig und somit schwer in der Handhabung sein. Wenn Haaröl besonders flüssig ist, kann es sein, dass eventuell ein feuchter Glanz auf dem Haar entsteht, was die Haare ungepflegt aussehen lässt.

Je nach Beschaffenheit des Öls kann es schnell einziehen und sich im Haar leicht anfühlen oder aber es wirkt schwer und scheint das Haar zu belasten, indem es kaum einzieht und einen fettigen Film hinterlässt. Dann wirkt das Haar strähnig und wirkt ungewaschen. Ein gutes Haaröl hat in jedem Fall zwar eine ölige Konsistenz, ist aber nicht klebrig oder schmierig im Haar.

Aus was für Inhaltsstoffen bestehet Haaröl?

Die meist verwendeten Öle für Haaröle sind Arganöl, Jojoba-Öl oder Koksöl. Allerdings gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den angebotenen Produkten bezüglich der Inhaltsstoffe.

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Wusstest du, dass die Silikone in deinen Haarprodukten die Haare mit einem Film ummanteln?

Dieser Film verhindert, dass Olivenöl nicht in deine Haarstruktur vordringen kann. Deshalb empfiehlt sich Kosmetika ohne Silikone.

Während bei anderen Haarpflegeprodukten immer mehr auf Silikone verzichtet wird, findet man sie in Haarölen noch sehr häufig.

Silikone werden in Haarölen verwendet, da sie die gleichen Eigenschaften haben wie Öle – sie bringen Glanz und Geschmeidigkeit – aber den großen Vorteil haben, dass sie nicht rückfettend sind.

Wer also ohne Silikone in der Haarpflege auskommen möchte, sollte sich die Inhaltsstoffe im Fachgeschäft erläutern lassen oder im sogenannten INCI-Buch nachlesen.

Einige Hersteller von Haarölen setzen bereits auf die Verwendung ausschließlich natürlicher Produkte ohne Silikone. Bei biologischen Produkten sollte man zusätzlich darauf achten, dass beispielsweise Argan- oder Olivenöl immer kaltgepresst verarbeitet wird.

Entscheidung: Welche Arten von Haarölen gibt es und welches ist das richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen drei Arten von Haarölen unterscheiden:

  • Haaröl für geringe Haar-Porosität
  • Haaröl für hohe Haar-Porosität
  • Haaröl für gemischte Haar-Porosität

Aufgrund deiner Haar-Porosität kannst du herausfinden, welches Haaröl am besten zu dir passt. Die Haarporosität bestimmt, wie groß der Abstand zwischen deinem Haarschaft und der Schuppenschicht auf deinem Kopf ist.

Liegt die Schuppenschicht eng am Haarschaft, so spricht man von einer niedrigen Porosität. Wenn sie weit weg vom Haarschaft liegt, spricht man von einer hohen Porosität. Bei gemischter Porosität steht die Schuppenschicht etwas ab oder ist unterschiedlich auf dem Kopf verteilt.

Deine Porosität kannst du bestimmen, indem du einen Wassertest durchführst. Du nimmst dir ein Haar vom Kopf und legst es in ein Glas Wasser. Haare mit hoher Porosität sinken sofort. Haare mit gemischter Porosität treiben in der Mitte und sinken langsam. Ein Haar mit niedriger Porosität treibt an der Oberfläche.

Die verschiedenen Porositätsgrade bringen Vor- und Nachteile mit sich, die sich auch in der Auswahl der geeigneten Haaröle zeigen. So stellen wir euch im nächsten Abschnitt die unterschiedlichen Typen von Porosität und Öle vor, die in deinem Haaröl enthalten sein sollten und so perfekt zu dir und deinen Haaren passen.

Wie funktionieren Haaröle für geringe Haar-Porosität und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Sind deine Haare glatt, glänzend, schwer, trocknen sehr langsam, sind gerade und schwierig zu stylen, hast du Haare mit einer niedrigen Porosität.

Menschen aus Asien haben beispielsweise sehr oft Haare mit niedriger Porosität. Durch die eng anliegende Schuppenschicht wird dein Haar optimal mit Feuchtigkeit versorgt, sodass der Pflegeaufwand recht niedrig ist.

Haare mit einer niedrigen Porosität nehmen am besten Pflanzenöle mit einer hohen Konzentration an gesättigten Fettsäuren und kleinen Molekülen auf. Da deine Schuppenschicht eng am Haarschaft anliegt, eignen sich Öle mit großen Molekülen als Schutzschild für deine Haare, da diese nur schwer einziehen können.

Öle, die in deinem Haaröl für niedrige Porosität enthalten sein sollten:

  • Palmöl
  • Kokosöl
  • Shea-Butter
  • Cupuaçu-Öl
  • Kokosöl
  • Babassuöl
  • Leinöl
  • Rizinusöl
  • Sonnenblumenöl
Vorteile
  • Wenig Pflege notwendig
Nachteile
  • Schwieriges Styling
  • Haare könnten auf Pflege nicht anspringen

Wie funktionieren Haaröle für hohe Haar-Porosität und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Sind deine Haare coloriert, blondiert, trocken, strapaziert, matt, splissig, brechen ab, fallen schnell aus, laden sich im Winter schnell auf, trocknen schnell – haben deine Haare eine hohe Porosität. Bei Haaren mit hoher Porosität ist deine Schuppenschicht stark geöffnet. Oft sind Haare mit hoher Porosität auch lockig.

Hier braucht dein Haar eine intensive Pflege, saure Spülungen und Geduld bis zu einem schönen Ergebnis. Haare mit hoher Porosität brauchen Haaröle mit großen Molekülen und ungesättigte Fettsäuren wie Omega 3 und 6 für eine intensive Tiefenpflege.

Öle, die in deinem Haaröl für hohe Porosität enthalten sein sollten:

  • Arganöl
  • Süßmandelöl
  • Maisöl
  • Traubenkernöl
  • Baumwollaatöl
  • Nachtkerzenöl
  • Boretschöl
  • Rosenöl
  • Weizenkeimöl
Vorteile
  • Öle ziehen schnell ein
Nachteile
  • Intensive Pflege
  • Viel Geduld für erste Ergebnisse

Wie funktionieren Haaröle für gemischte Haar-Porosität und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Haare mit gemischter Porosität haben an bestimmten Haarpartien eine hohe, an anderen eine niedrige Porostität.

Menschen aus Europa haben in den meisten Fällen Haare mit gemischter Porosität. Oft spricht man von Pflegeprodukten für einen fettigen Ansatz und trockenen Spitzen. So hat der Ansatz eine niedrige, die Spitzen eine hohe Porosität.

Alexa BrosiusRatgeberin

Du kannst dir ein Haaröl auch ganz einfach mit Zutaten, die du Zuhause hast, zusammenmischen.

Einfach ein Eigelb, je ein Teelöffel Honig und Olivenöl mischen, und fertig. Die Masse massierst du in dein gewaschenes, handtuchtrockenes Haar. Nach einer Stunde gründlich alles auswaschen.

(Quelle: https://utopia.de/ratgeber/olivenoel-fuer-die-haare-so-geht-die-natuerliche-haarpflege/)

Deine Haare sind glanzlos, trocken, neigen zu Spliss und Trockenheit, brechen schnell ab, fallen hier und da aus, sind schwach, schnell aufgeladen und aufgebläht.

Bei diesem Haartyp sollten Haaröle für eine niedrige Haar-Porosität und Öle für eine hohe Haar-Porosität kombiniert werden.

Bei einem fettigen Ansatz pflegen somit Produkte, in denen folgende Öle enthalten sind:

  • Palmöl
  • Kokosöl
  • Shea-Butter
  • Cupuaçu-Öl
  • Kokosöl
  • Palmöl
  • Babassuöl
  • Leinöl
  • Rizinusöl
  • Sonnenblumenöl

Deine trockenen Spitzen kannst du somit mit folgenden Haarölen pflegen:

  • Arganöl
  • Süßmandelöl
  • Maisöl
  • Traubenkernöl
  • Baumwollaatöl
  • Nachtkerzenöl
  • Boretschöl
  • Rosenöl
  • Weizenkeimöl

Generell gut ausgleichende Haaröle für deine gemischte Porosität:

  • Jojobalöl
  • Macadamia
  • Sesamöl
  • Leinöl,
  • Pflaumenkernöl
  • Olivenöl
  • Mandelöl
  • Avocadoöl
Vorteile
  • Ganzheitliche Pflege
Nachteile
  • Großer Aufwand
  • Mehrere Produkte notwendig

Du möchtest mehr über das eher exotische Pflaumenkernöl wissen? Dann haben wir dir hier unsere Testseite für Pflaumenkernöle verlinkt.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren können Sie Kletterhelme vergleichen und bewerten

Konsistenz

Am häufigsten sind Haarkuren in Form von Cremes für die Haare vertreten. Sie lassen sich besonders komfortabel auftragen. Haarkuren mit cremiger Konsistenz ähneln Shampoo und Conditioner und werden einfach in die Haarlängen und -spitzen eingearbeitet.

Haarkuren in Form von Ölen sind da schon etwas schwieriger im Handling. Häufig fetten die Öle nicht nach, aber einige Produkte können beim Auftragen die Hände verschmieren oder einen öligen Film hinterlassen.

Gerade bei Ölen, die man nach der Haarwäsche aufträgt kann dies unangenehm sein. Es gibt aber auch Haarmasken, die eine eher feste Konsistenz aufweisen. Zum einen bietet das den Vorteil gegenüber Ölen, dass sie nicht so leicht zerlaufen können.

Andererseits lassen sie sich häufig eher schwer gleichmäßig im Haar verteilen und lassen das Haar belastet wirken. Eine weitere Alternative sind Haaröle, die entweder vor der Wäsche im Haar einwirken sollten oder als Styling-Finish die Haare versiegeln und zum Glänzen bringen.

Es gibt aber auch Haarkuren, die eine eher flüssige Konsistenz haben. Diese Produkte sind meist Leave-In Produkte, die nach dem Waschen aufgesprüht werden und im Haar verbleiben.

Einwirkzeit

Die geläufigste Methode eine Haarkur anzuwenden, ist sie nach dem Waschen in das Haar einzumassieren. Anschließend lässt du sie mehrere Minuten bis zu einer halben Stunde einwirken, um sie dann mit lauwarmem Wasser auszuspülen.

Für die Eiligen gibt es auch Haarmasken, die nicht ausgespült werden müssen oder sogar nur vor dem Styling aufgesprüht werden. Diese Haarkuren ohne Ausspülen oder zum Sprühen sind allerdings für eine intensive Haarpflege und sehr trockenes Haar nicht zu empfehlen. Die Wirkstoffe können so nur wenig ins Haar eindringen und es kaum von Innen heraus reparieren.

Dosierbarkeit

Die meisten Haarmasken sind im Tiegel erhältlich. Das hat den Vorteil, dass genau die Menge entnommen werden kann, die gebraucht wird und dass im Gegensatz zu Produkten in Tuben der komplette Creme aufgebraucht werden kann. Eine Tube hat allerdings den Vorteil, dass sie meist leicht durch einen Kippmechanismus wieder zu schließen ist.

Da die Hände häufig nass und rutschig sind, sind Haarkuren empfehlenswert, die über einen Dosierspender ähnlich wie bei Handseife verfügen.

Durch leichten Druck auf den Spender kann die Kur dann dosiert werden. Wenig empfehlenswert sind Haarkuren, die erst durch Aufschneiden oder Abknipsen des Verschlusses zu öffnen sind, denn mitten in der Anwendung die Hände zu reinigen, um die Verpackung aufzuschneiden, ist eher unpraktisch.

Inhaltsstoffe

Haarkuren und Haarmasken enthalten grundsätzlich erst einmal Grundbestandteile wie Wasser, Alkohole und Öle zu unterschiedlichen Anteilen.

Besonders bei Haarkuren für trockenes Haar sind ölhaltige Stoffe enthalten, da sie dem Haar viel Feuchtigkeit spenden. Zusätzlich zu diesen Stoffen sind in den allermeisten Haarkuren chemische Zusatzstoffe enthalten, die die Struktur des Haares verbessern sollen.

Besonders Silikone sorgen dafür, dass das Haar wieder geschmeidig und glänzend wird. Haarkuren mit Silikonen sind allerdings kaum empfehlenswert, wenn das Haar von Grund auf repariert werden soll, da sie sich nur wie ein Schutzmantel um das Haar legen. Neben diesen chemischen Zusatzstoffen werden häufig auch Duftstoffe zugesetzt, die zwar zum einen für einen angenehmen Geruch sorgen.

Auf der anderen Seite aber kann eine Vielzahl von Zusatzstoffen in den Pflegeprodukten für die Haare oftmals sehr belastend sein. Einigen in Kosmetikprodukten verwendeten Stoffen wie Paraffinöl oder Parabenen wird teilweise sogar eine gesundheitsschädigende Wirkung nachgesagt.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Haaröl

Wie kannst du dir dein eigenes Haaröl je nach Haartyp herstellen?

Anstatt dir ein Haaröl zu kaufen, kannst du es aber auch ganz einfach selber mischen. Hier sind garantiert keine Silikone oder Parabene enthalten. Verwende dazu natürliche, kaltgepresste Öle, da diese die meisten Wirkstoffe enthalten.

In der nachfolgenden Tabelle zeigen wir dir, welches Öl du für deinen Haartyp nutzen kannst und wie du es anwendest.

Problem Rezept Anwendung
Trockenes Haar 3 EL Jojobaöl
3 EL Walnussöl
Nur wenig Öl in die feuchten Haarlängen geben und eine Stunde einwirken lassen. Anschließend gründlich auswaschen.
Schuppige Kopfhaut Olivenöl Massiere das Olivenöl in deine Haare, besonders deine Kopfhaut ein und lass es mindestens eine Stunde einwirken. Anschließend gründlich auswaschen.
Spliss 4 EL Arganöl
1 EL Zitronensaft
Mischung in trockenes Haar geben und 20 Minuten einwirken lassen. Anschließend mit Shampoo gründlich auswaschen.
Glanzloses Haar 2 EL Kokosöl
2 EL Sesamöl
Das Öl sowohl in die Kopfhaut, als auch in die Haarlängen einmassieren und über Nacht einwirken lassen. Am nächsten Morgen gründlich auswaschen.
Sprödes Haar 20 ml Avocadoöl
20 ml Arganöl
Wenig Öl in die feuchten Haarlängen geben und besonders gut in die Spitzen einmassieren. Nach 20 Minuten Einwirkzeit gründlich auswaschen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.haaroel.org/was-ist-haaroel/

[2] http://www.haarblog.de/haarpflegeprodukte-kurz-erklart-haarol-und-haarfluid/

[3] http://www.femininleben.ch/beauty/frisuren/haaroel-wie-die-haarpflege-wirkt-und-angewendet-wird-1568

[4] https://www.stylight.de/Magazine/Beauty/Haaroel-Ohne-Silikone/

Bildquelle: Pixabay.com/ Pexels

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